Arztschuhe

In vielen Berufen schreibt die Berufsgenossenschaft spezielle Arbeitskleidung vor, zu der auch passende Arbeitsschuhe gehören. Vor allem Berufe, bei denen die Menschen viel laufen oder stehen müssen, sind davon betroffen. Das gilt beispielsweise für Ärzte und Pfegepersonal.

Wichtig ist, dass Arztschuhe ergonomisch geformt sind und keine hohen Absätze haben, weil dadurch die Kniegelenke und die Wirbelsäule auf Dauer zu stark belastet werden. Die Schuhe sollten aber auch keine Minusabsätze haben, d.h. sie sollten an der Ferse nicht niedriger sein, als an den Zehen. Denn dadurch werden die Bänder an den Fußgelenken auf Dauer gedehnt und man klinkt beim Laufen schneller um. Das ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann auch zu schweren Verletzungen führen.

Um die Zehen vor Stößen oder herab fallenden Gegenständen zu schützen, sollten Arztschuhe vorne geschlossen sein. Für die Ferse gilt das nicht, auch wenn Arztschuhe einen stabilen Halt bieten müssen. Deshalb werden häufig Clogs bevorzugt, die einen Fersenriemen haben. In diese Schuhe kann man bequem hinein schlüpfen, ohne sie umständlich verschließen zu müssen. Sie erfüllen gewissermaßen alle Eigenschaften und verfügen über ein natürliches Belüftungssystem, da sie hinten offen sind.

Allerdings sind Clogs relativ schwer, da sie aus Leder bestehen und eine Sohle aus Holz oder Kork haben. Schwere Schuhe belasten beanspruchte Beine aber zusätzlich. Eine gute Alternative sind da die neuartigen Crocs.

In ihrem Aussehen erinnern sie an die guten alten Clogs, allerdings sind Crocs aus einem neuartigen, aufgeschäumten Kunststoff. Sie haben deshalb ein sehr geringes Gewicht von nur 200 Gramm. Dadurch bieten sie einen sehr angenehmen Tragekomfort, was sie zu einem idealen Arztschuh macht. Dieser Tragekomfort wird auch noch durch das ergonomisch geformte Fußbett verstärkt. Es passt sich bei Wärme dem Fuß an und gibt auf diese Art Halt und Stütze, ohne den Fuß einzuengen.