Der Beruf des Detektivs

Wählt man heute als Beruf Detektiv, so muss man sich darüber im Klaren sein, dass es sich dabei um keinen „Schreibtischjob“ handelt, sondern man beim Beruf Detektiv auch oftmals dazu gezwungen ist, im wahrsten Sinne des Wortes „im Dreck zu wühlen“ – auf der Suche nach irgendwelchen Beweisen. Eine direkte Ausbildung zum Detektiv gibt es nicht. Das Berufsausbildungsgesetz kennt die Bezeichnung des Berufs des Detektivs nicht. Schätzungsweise gibt es in Deutschland rund 900 bis 1000 Menschen, die sich als Detektiv bezeichnen. Anders als in Großbritannien haben in Deutschland Detektive dabei keine quasi-hoheitlichen Aufgaben. Tätig werden Detektive in Deutschland, wenn es um Sorgerechts- oder Erbschaftsstreitigkeiten geht oder aber, wenn Eheleute meinen, ihre Ehegatten wären nicht treu. Firmen hingegen beauftragen Detektive in der Regel, wenn es um Wettbewerbsangelegenheiten geht bzw. wenn sie fürchten, ihr Personal hat etwas zu verbergen. Als Detektiv bewegt man sich dabei oftmals stark am Rande der Legalität, um die entsprechenden Informationen zu besorgen. Es ist nämlich so, dass auf den legalen „Kanälen“ oftmals nichts zu erfahren ist über die Dinge, die der Mandant – der Auftraggeber des Detektivs – gerne erfahren würde und dafür den Auftrag zur Recherche gibt. Minikamera und Handy sind dabei heute die wichtigsten Werkzeuge der Detektive.