Arbeitssucht ist eine Krankheit!

Das Krankheitsbild des „Workaholics“ wird in der Öffentlichkeit gerne belächelt. Soll man die Arbeitssucht tatsächlich als eine Krankheit bezeichnen oder sind Menschen, die unter der Sucht an beruflicher Aktivität leiden, nicht eher von Fleiß bestimmte Vorbilder in einer immer träger werdenden Gesellschaft? „Schaffe, schaffe“ ist eine Tugend, die nicht nur in Sprichworten aus Baden-Württemberg ihre Prägung gefunden hat. Auch der „American Way of Life“ predigt: Jeder Tellerwischer kann ein Millionär werden, wenn er nur früh genug am Morgen sein Bett verläßt und mehr arbeitet als andere. „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ wird hierzulande als Sprichwort gerne aufgeführt. Doch übermäßige berufliche Aktivität kann tatsächlich auch zu einer Krankheit werden, die der Alkohol- oder Drogensucht in ihrem Leidensdruck in vielen Fällen um nichts nachsteht. Selbsthilfegruppen und Therapien können dem Arbeitssüchtigen dabei helfen, eine gesunde Ausgewogenheit zwischen beruflicher Aktivität und Freizeit wieder zu finden. Doch nicht immer muss eine vom Arzt verordnete Therapie vonnöten sein, um wieder zu einem gesunden Ausgleich im Alltag zu finden. Unter dem Begriff Wellness werden vielseitige Angebote zusammengefasst, die einem Menschen helfen können, sein ganzheitliches Wohlbefinden zu steigern. Der Urlaub in Wellness Hotels bietet einem „Arbeitskranken“ eine große Auswahl an Möglichkeiten, den Arbeitsalltag für einige Tage zu vergessen und wieder zu sich selbst zu finden. Dies kann durch gezieltes Entspannen, durch Sport, durch Angebote der Kosmetik ebenso erreicht werden wie durch eine gesunde Ernährung oder ein gezieltes Fitnesstraining.