Äußerst schmerzhaft – der Fersensporn
Der Fersensporn, das ist ein dornartiger Knochenauswuchs am unteren Fersenbein, verursacht messerstichartige Schmerzen im Fersenbereich. Betroffene Patienten haben beim Laufen erhebliche Schwierigkeiten aufzutreten. Fersensporn entsteht zumeist durch sportliche Überbelastung, zu hohes Körpergewicht oder einfach aus degenerativen Veränderungen im Alter. Er muss jedoch nicht immer Schmerzen verursachen. Rund 10 % der Menschen leidet an einem Fersensporn und bei manchen entstehen daraus keinerlei Beschwerden. Der Fersensporn besteht aus Kalkablagerungen die sich an der Sehne am Fersenbein in kleineren Verletzungsrissen ablagern und dort verdichten. Wenn sich nun noch eine Entzündung einstellt, dann ist es so weit: Man kann kaum noch einen Schritt tun, ohne Schmerzen zu verspüren und am schlimmsten ist es morgens nach dem Aufstehen.
Ist nun die Diagnose gestellt und durch Ultraschall – oder Röntgenuntersuchung gesichert, dann muss man zunächst einmal die regelmäßige Belastung zurücknehmen und durch Schuheinlagen den ständigen Druckreiz vermindern und sich wieder wohlfühlen.
Dehnübungen der Sehne oder Fußbäder sowie das Abreiben der Ferse mit Eiswürfeln können dem Patienten kurzfristig Erleichterung verschaffen und die Entzündung eindämmen. Es hilft auch, die betroffene Stelle regelmäßig zu massieren. Vermutlich verteilen sich hierdurch die störenden Ablagerungen. Wer mit homöopathischen Medikamenten den Heilungsprozess beschleunigen will, der sollte zu Hekla Lava D6 greifen, denn damit können häufig gute Erfolge erzielt werden.
Als letzter Ausweg vor einer Operation gilt die Stoßwellentherapie, die aber von den Krankenkassen nicht ohne Weiteres übernommen wird. Hierbei sind oft mindestens drei bis fünf Sitzungen nötig, damit Linderung eintritt.
Bei einer Operation wird – häufig minimal – inversiv – ein Sehnenstreifen entnommen und der Fersensporn entfernt. Aber zu diesen Lösungen greifen Orthopäden erst, wenn der Patient mindestens sechs Monate über Beschwerden klagt und andere Therapieansätze erfolglos geblieben sind.
Also gilt: Abbau der Belastung und Schutz der Ferse, sowie die Anwendung Homöopathischer Mittel und physikalische Einflüsse können die Heilung begünstigen, damit sich wieder wohlfühlt.
