Einparkhilfen für die Garage

Es passiert nicht nur Frauen. Einmal nicht richtig beim Ein- oder Ausfahren in die Garage aufgepasst, und schon hat man eine Delle in der Stoßstange oder einen Kratzer an der Tür. Ärgerlich und teuer.

Während bei vielen Mittel- und Oberklassefahrzeugen neueren Datums mittlerweile eine elektronische Einparkhilfe zur Ausrüstung gehört, so können Besitzer von Autos älteren Datums ihren Wagen mit einer entsprechenden Hilfe nachrüsten.

Die elektronischen Geräte funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Beim Rückwärtsfahren messen Sensoren den Abstand zum nächsten Hindernis mittels Ultraschall und warnen den Fahrer mit Pieptönen oder optisch, wenn er dem Objekt zu nahe kommt. Da es trotzdem nicht so einfach ist, die genauen Tonfolgen dem entsprechenden Abstand zuzuordnen, empfiehlt es sich, an bekannten Abständen zu üben. Nachrüstsätze für elektronische Einparkhilfen finden sich im Fachhandel. Man kann sie entweder selbst einbauen, oder zu einem Fachmann gehen.

Einfachere und wesentlich kostengünstigere Einparkhilfen für die Garage kann man auch einfach selbst machen. Eine Möglichkeit wäre es, eine Reihe Reifen so aufzustellen, dass sie den richtigen Abstand markiert. Eine andere ist es, einen Ball aus Gummi oder einen Tennisball so an der Garagendecke aufzuhängen, dass er beim richtigen Abstand zur Wand oder den Regalen die Windschutzscheibe berührt. Eine weitere Möglichkeit ist es, ein Vierkantholz an den Garagenboden zu befestigen, der den richtigen Abstand markiert. Effektiv ist auch eine Gummi- oder Schaumstoffmatte an der Wand auf der Seite der Garage. Sie hilft, Schäden beim Öffnen der Türen zu verhindern. Aus Amerika kommt die Einfahrthilfe Park n Place: Ein kleines Stoppschild, genau in Augenhöhe des Fahrers, an einem flexiblen Stab aus Fiberglas. Im richtigen Abstand zur Wand gesetzt, warnt es den Fahrer rechzeitig vor dem anrempeln. Erhältlich ist das Schildchen bei Amazon.