Möbel bauen leicht gemacht

Beim Möbelbau kann man viel Geld sparen – aber auch viel falsch machen. Zum Beispiel kann man auf billige Sperrholzmöbel setzen. Allerdings darf man sich in Feuchträumen (Sauna, Küche, Bad) nicht wundern, wenn die Möbel schon nach wenigen Monaten kaputt sind.

Auch Möbel für den Außenbereich haben spezielle Anforderungen, welche zwingend berücksichtigt werden müssen. Nicht nur, dass sich Holz bei Feuchtigkeit aufquellt, nein – es fängt bei Feuchtigkeit auch schnell zu schimmeln an und wird in geschlossenen Räumen damit zur Gesundheitsgefahr.

Damit Ihnen als Leser so etwas nicht passiert, haben wir hier einige Tipps zusammengefasst.

1: Das richtige Holz verwenden! Sperrholz ist zwar günstig, quellt aber auch schnell auf. Gerade in Feuchträumen sollte man daher stabiles Holz verwenden

2: Schweres Holz (Massivholz) ist zwar teuer, übersteht allerdings auch mehrere Umzüge ohne Probleme und Schäden.

3: Je nach Raum benötigt jedes Holz eine andere Verarbeitung. Während es im Außenbereich mehrfach mit feuchtigkeitsabweisenden Mitteln behandelt werden muss, kann man bei Möbeln für das Wohnzimmer auf eine mehrmalige Behandlung verzichten. Hier reicht ein Anstrich.

4: Weniger natürlich aber optisch dafür ansprechend sind sogenannte Möbelfolien. Diese werden auf das Holz aufgeklebt. So lassen sich übrigens auch alte Möbel wiederverwenden! Eine anthrazitfarbene Möbelfolie gibt es schon für wenige Euro und diese lässt jedes Wohnzimmer modern aussehen.

5: Kirschholz ist „zu gut“, um es mit Möbelfolien zu verschandeln. Hier ist es besser, auf die Natürlichkeit zu setzen. So zeigt man auch den Wert.

6: Holz immer „mit dem Material“ bearbeiten. Wer gegen die Fasern arbeitet, öffnet die Fasern und macht das Holz damit anfälliger.

7: Wer im Außenbereich Teleskopschienen (Erklärung was Teleskopschienen sind, gibt es auf teleskopschienenprofi.net einsetzen will, muss auf das Zeichen „rostfrei“ achten, denn sonst ist das Material schon nach dem 1. Winter dank Salzen und Feuchtigkeit angegriffen und nicht mehr zu gebrauchen.

Wer diese Tipps beachtet, der kann beim Möbelbau nicht mehr viel falsch machen. Falls es doch noch offene Fragen gibt, kann man sich beim örtlichen Holzhandel in der Regel gute (und kostenlose) Tipps geben lassen. Diese sind nämlich froh, wenn jemand im Holzhandel statt im Baumarkt einkaufen geht.