Die Geschichte und die Entwicklung der Spanndecke – Nicht nur eine Mode

Die Geschichte von gespannten Decken (heute auch Spanndecken oder Lackspanndecken genannt) führt zur Epoche der Antike zurück. Die ältesten Schriftstücke mit Erwähnung von Bespannungen an Decken und Wänden wurden im Territorium der altertümlichen Staaten entdeckt, Römisches Reich, Ägypten.
Spanndecken wurden verwendet um Harmonie und Gemütlichkeit in den asketischen Steinräumen jener ferner Epoche zu schaffen. Seitdem wurden in den Zeiträumen der Geschichte verschiedene Systeme der Deckenbespannung verwendet. Das Prinzip war schon damals recht simpel: ein Stofftuch wurde in einem Rahmen gespannt und an einer Decke oder Wand befestigt. Die heutige Spanndecke ist im Prinzip auch eine von Wand zu Wand gespannte Hochleistungsfolie, jedoch haben sich das Verfahren, die Vielfalt und die Qualitätstandarts in den letzten Jahren sehr entwickelt.
Materialien von damals: Die ersten Deckenbespannungen wurden der Epoche entsprechend aus dünnen feinen Stoffen erzeugt. Die Stoffe versuchte man nach Textur und Farbton den Wänden anzupassen. Wenn die Stoffe im Laufe der Zeit verstaubten, verblichen oder an Straffheit verloren, wurden sie ausgetauscht. Leider passierte es recht schnell, so dass die Materialien nicht den Beanspruchungen standhielten.
Die Anfertigung der ersten Spanndecke in moderner Version hatte in den 60er Jahren in Schweden stattgefunden. Die Bekanntheit kam sehr schnell, jedoch dauerte diese nicht lange, da die damaligen ersten Polymerfolien keine Prüfzeugnisse für Brandschutzklassen (B1-M1) erhielten und versicherungstechnisch ein zu großes Risiko darstellte.
Die Stunde der modernen Spanndecke kam mit der Erfindung von neuen Polymerfolien. Erst nach der Verwendung von Folie die einer B1 Prüfung (schwer entflammbar) standhielt, erfreut sich die moderne Spanndecke einer ständig steigenden Beliebtheit.
Weitere Information: http://www.spanndecken-muensterland.de

3. Das Konzept von Spanndecke – Was versteht man unter einer Spanndecke?
„Folie“ ist zu pauschal. Das Material Kunststoff ist ein Werkstoff, der aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Es ist ein gängiger Rohstoff der aufgrund seiner hohen Nutzungsvarianten einen immensen Entwicklungsprozess gegangen ist – sowohl in Bezug auf Nachhaltigkeit und Umwelt, als auch rund um das Thema Gesundheit.
Die Spanndecke ist eine Hochleistungsfolie. Sie entspricht dem neuesten Stand der technologischen Entwicklung: Sie ist aus PVC, dem gesundheitlich unbedenklichen und mit am besten untersuchten Kunst- bzw. Werkstoff, der auch in der Medizintechnik, bei Lebensmittelverpackungen und Trinkwasserrohren eingesetzt wird.
Diese Folien sind frei von Blei, Cadmium, Quecksilber, PCP, PCB, Silikon und Phthalaten. Sie ist sehr leicht mit einem Flächengewicht von ca. 240 g/qm und hat ein Brandverhalten von DIN 4102, Klasse B1 (schwer entflammbar).
Jede Decke ist ein Unikat, sie wird für jeden Raum maßgeschneidert in dem sie eingespannt wird. Sie ist reißfest 150liter/ 1 qm, wasserdicht, antibakteriell und durch die geschlossene Oberfläche ist sie antistatisch und nimmt somit keinen Staub auf und damit sehr geeignet für Asthmatiker. Die maßkonfektionierte Decke kann in jeden Raum integriert werden und ihm zu neuem Ansehen verhelfen.
Durch ihre ausgeklügelte Befestigungskonstruktion und ihrer Materialbeschaffenheit kann die Spanndecke sogar Wasserdampf zurückhalten. Da die Decke immer Raumtemperatur hat, entsteht auch bei hoher Luftfeuchtigkeit z.B. im Badezimmer und Schwimmbäder keine Tropfenbildung und somit auch keine Schimmelbildung zwischen Decke und Spanndecke. Weil die Spanndecke die Raumtemperatur annimmt ist sie jedoch nicht für Räume mit Minustemperaturen geeignet, sie würde sonst reißen.
Die Pflege erfolgt durch Wasser und einem sauberen Tuch. Bei starken Verschmutzungen wie Ruß oder Fett über der Abzugshaube kommt ein spezielles Reinigungsmittel vom Hersteller zum Einsatz.
Weitere Information: http://www.spanndecken-muensterland.de