Alarmanlage für die Garagen

Wer ein Eigenheim besitzt, besitzt zumeist auch eine Garage oder gar zwei Garagen. Doch während das Haus mit einer Alarmanlage und anderen Sicherheitsmaßnahmen geschützt wird, wird der Einbruchschutz für die Garage meist vernachlässigt. Dies ist besonders bei Garagen, die einen Zugang zum Haus ermöglichen, fatal. Leichter kann man es Einbrechern kaum machen. Zumeist sind moderne Garagen mit Garagentor, Fenster und Hintertüren ausgestattet. Jeder Zugang birgt die Gefahr des unbefugten Eintritts.

Dagegen helfen einbruchhemmende Fenster und Türen mit einer Widerstandklasse. Mindestens Widerstandsklasse 2 sollten alle Fenster und Türen am Haus und Garage haben. Diese schützen zumindest vor leichtem Zugang, z.B. durch das Öffnen mit einfachem Werkzeug wie Schraubenzieher. Diese halten jedoch größeres Werkzeug wie Hammer, Axt oder Akkuschrauber nicht Stand. Besser sind deshalb Fenster und Türen mit einer Widerstandsklasse 4 und höher.

Wer Besitzer eines Altbaus ist und bestehende Fenster und Türen nicht ersetzen möchte, sollte zumindest Zusatzsicherungen gegen Aufstemmen und Aufbrechen anbringen lassen. In der Urlaubszeit kann man schon mit einfachen Mitteln Anwesenheit vortäuschen, was wiederum abschreckend wirkt. Zeitschaltuhren mit Zufallsbetrieb schalten Lampen im Haus an und aus, betätigen das Radio, so dass heimliche Beobachter verunsichert werden und von einem Einbruch absehen. Wichtig dabei ist, dass man nicht die Rollos herunterlässt, denn diese zeigen jedem ziemlich zuverlässig an, dass die Bewohner verreist sind.