Wie macht man eine Weiterbildung zum Betriebswirt?

Die eigentliche Laufbahn zu einem Betriebswirt ist die, dass erst die normalen Schuljahre absolviert werden, dann auf eine höhere Schule gegangen wird, und schließlich studiert werden muss. Nach dem Gymnasium legen viele ein mehrjähriges Studium in BWL ab. Dann können sie sich Betriebswirt nennen. Jedoch kann die Weiterbildung zum Betriebswirt auch auf Umwegen erfolgen. So zum Beispiel, wenn die Schullaufbahn nicht ganz so optimal läuft. Dann muss der hohe Schulabschluss des Gymnasiums nachgeholt werden. Also nach der Mittleren Reife absolviert der Schüler noch einmal die Jahre der Hochschule. Danach hat er auch Abitur, und kann die Weiterbildung zum Betriebswirt in Angriff nehmen. Selbstverständlich kann auch mit dem Fachabitur der Fachhochschule BWL studiert werden.

Auf diesen „normalen“ Wegen fallen außer den Studiengebühren keinerlei Mehrkosten an. In einigen Fällen gibt es aber auch eine betriebliche oder eine staatliche Förderung. Weiterbildung innerhalb eines Betriebs, also während einer Arbeitszeit, wird oft von dem jeweiligen Arbeitgeber gefördert.

Aber auch der Staat legt gerne zur Förderung Weiterbildung ein paar Euros bei. So zum Beispiel das BAFÖG. Wer nicht so viel Einkommen hat, der kann beim Staat dieses Studiendarlehen beantragen. Dies ist all denen möglich, die zuhause nicht so viel Geld von den Eltern bekommen können. Allerdings muss das BAFÖG wieder zurückgezahlt werden. Es ist also nur ein Darlehen. Aber das ist selbstverständlich zinsfrei. Von staatlicher Seite bekommt man aber sicherlich noch weitere Förderungen für die Weiterbildung. Schwierig wird es, wenn man ohne Förderung Weiterbildung anstrebt. Denn dann hat man noch die Möglichkeit, die Weiterbildung zum Betriebswirt über ein Fernstudium zu machen. Das ist allerdings die teuerste Variante von allen Angebotenen.