Existenzgründung ist der realisierte Traum von Selbstständigkeit

Die Planung einer beruflichen Selbstständigkeit ist eine Sache die erst durch die Existenzgründung verwirklicht wird. Wirtschaftlich gesehen wird hiermit ein Unternehmen gegründet, mit dem sich der Existenzgründer durch eine angebotene Leistung oder ein Produkt in die Unabhängigkeit stürzt. Wobei die eigentliche Existenzgründung schon bereits mit dem Anmelden des Gewerbes bzw. der freiberuflichen Tätigkeit beginnt und nicht erst mit der Aufnahme der Geschäftstätigkeit. Wobei die restlichen Formalitäten wie beispielsweise der Eintrag in die Handwerksrolle oder der Beitritt zur Industrie- und Handelskammer und der Abschluss der erforderlichen Versicherungen auch noch später erledigt werden können. Alles andere sollte dann spätestens zum Beginn der eigentlichen Geschäftstätigkeit besorgt und erledigt worden sein. Denn es bringt dem, ideenreichsten, schönsten und besten neueröffneten Geschäft nichts, wenn die Ware die angeboten werden soll noch nicht da ist, wenn der Laden wo diese Ware angeboten werden soll sich noch im Bau befindet oder wenn das Werkzeug mit dem die angebotene Leistung erbracht werden soll noch unvollständig ist.
Existenzgründung bedeutet eigenständige Verantwortung und arbeiten auf eigenes finanzielles und soziales Risiko. Wenn da nicht von Anfang alles reibungslos läuft kann das für den frischgebackenen Jungunternehmer schnell zum existentiellen Fiasko und finanziellen und gesellschaftlichen Ruin führen. Da rutscht man die Karriereleiter dann schnell mal vom Firmendirektor zum Obdachlosen herunter und das ist ja nun wirklich nicht Sinn und Zweck einer Existenzgründung. Also aufgepasst, nichts vergessen und dann kann es losgehen mit dem Firmenerfolg.