Brenngeschwindigkeiten

Mit einem handelsüblichen CD-Brenner können CD-Rohlinge beschrieben werden. Die Brenner können hierbei R-Rohlinge, also einmalig Beschreibbare, und RW-Rohlinge, also Wiederbeschreibbare, bearbeiten. CD-Brenner funktionieren per Lasertechnik, mit der die Oberfläche der Rohlinge aufgeschmolzen und mit neuen Reflexionseigenschaften belegt wird. Während CD-Rs hier nur einmalig beschrieben werden können, können die Daten der RWs wieder gelöscht und neu eingespielt werden. Um die Rohlinge zu beschreiben, müssen sie ins Laufwerk eingelegt werden und es muss auf dem Rechner ein geeignetes Brennprogramm installiert sein. Einige PCs werden hier gleich mit einem aufgespielten Brennprogramm ausgeliefert, in den meisten Fällen muss die Installation aber nachträglich vorgenommen werden. Die Geschwindigkeit des Brennvorganges kann hier unterschiedlich sein und auch vor dem Brennprozess noch einmal im Brennprogramm festgelegt werden. Jeder handelsübliche CD-Rohling ist heute zwar auch auf hohe Brenngeschwindigkeiten ausgelegt, es empfiehlt sich aber, hier nicht mit der Geschwindigkeit zu übertreiben. Es sind zwar heute Brenngeschwindigkeiten bis zum 56-fachen der Lesegeschwindigkeit möglich, ab Brennvorgängen ab dem 52-Fachen können aber durch die Zentrifugalkraft Schäden am Rohling entstehen, was natürlich vermieden werden sollte. Jeder, der schon einmal eine CD selbst gebrannt hat, wird außerdem bereits Erfahrungen mit der Haltbarkeit der Rohlinge gemacht haben – sie ist keinesfalls mit der handelsüblichen Musik-CDS vergleichbar. Auch bei zufrieden stellenden Lagermöglichkeiten können so nach einigen Jahren Beschädigungen an den Selbstgebrannten auftreten, oft beginnen sich hier einzelne Schichten abzulösen, was die CD natürlich unlesbar macht. Um dem Ganzen vorzubeugen, kann nur auf den Kauf hochwertiger Rohlinge und eine Lagerung, die vor Sonne und Temperatureinflüssen geschützt erfolgen sollte, zurückgegriffen werden.