Drei Tools für virtuelle Maschinen im Vergleich

Virtuelle Maschinen wurden früher gerne von Entwicklern genutzt, um beispielsweise ein Produkt auf Kompatibilität mit unterschiedlichen Betriebssystemen im direkten Vergleich testen zu können. Doch die Vorzüge einer virtuellen Umgebung haben das Einsatzgebiet deutlich erweitert.
Hierzu finden sich hauptsächlich drei Anbieter, deren Produkte gerne verwendet werden.
Microsoft stellt den Virtual PC 2007 kostenfrei zur Verfügung. Das für Windows Vista optimierte Tool ist einfach in der Handhabung. Microsoft bietet ebenfalls kostenfrei Testversionen von Betriebssystemen, die als vorgefertigte virtuelle Maschinen schnell in Virtual PC 2007 eingebunden werden können. Obwohl auch andere Systeme wie Linux unterstützt werden sollen, liegt der Schwerpunkt eindeutig auf Windows Produkte.
Ein weiteres Produkt zur Virtualisierung wird vom Hersteller Innotek bereitgestellt. Die Virtual Box ist ein Open-Source Produkt, das auch kostenlos aus dem Internet bezogen werden kann. Neben Windows werden auch Linux und Mac OS unterstützt. Der Bedienerkomfort ist ähnlich wie bei Virtual PC.
Beide Lösungen bieten allerdings eine begrenzte Leistungsfähigkeit an und sind eher für den privaten bis semi-professionellen Bereich geeignet.
Dagegen ist die Workstation 6.0 von VMware insbesondere für den professionellen Einsatz konzipiert. Zwar entstehen bei der Anschaffung Kosten, die allerdings gerechtfertigt sind und die gehobenen Ansprüche zufrieden stellen.  Workstation 6.0 unterstützt Windows und Linux sowie 64-Bit Host- und 64-Bit Gastsysteme. Dabei sollte man die minimale Hardware Anforderung erfüllen: ein Prozessor mit 733 MHz und einen Arbeitsspeicher von 512 MB. Der Hersteller VMware ist einer der führenden Entwickler auf dem Gebiet der Virtualisierung und vollbringt in den Händen von Fachleuten wahre Leistungswunder.

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