IT-Ressourcen sparen durch Server-Virtualisierung

Softwareprodukte wie der ESX Server aus dem Hause VMWare sind in der heutigen Zeit sehr gefragt, denn die eine Zeitlang fast in Vergessenheit geratene Virtualisierung und ihre handfesten Vorteile wurden vor geraumer Zeit sozusagen wiederentdeckt. Dabei stellt der ESX Server im Prinzip ein eigenständiges Betriebssystem dar, welches ohne ein Wirt-Betriebssystem auskommt und eine sehr hohe Abstraktionsebene möglich macht. Dies kommt beispielsweise sehr zunutze, wenn das Thema Server-Virtualisierung aufkommt. Und dies geschieht auch recht häufig in den modernen Unternehmen, da diese längst erkannt haben, wie sich davon profitieren lässt. Denn es ist keine Seltenheit, dass für einen einzigen Service ein eigener Server genutzt wird. Dieser wird hierbei jedoch oft gar nicht maximal ausgelastet, sondern hat noch überschüssige Kapazitäten, die im Normalfall dann ungenutzt bleiben würden. Diesen Überschuss an Ressourcen kann man mit Hilfe der Virtualisierung sinnvoll verwenden, indem sie anderen Applikationen zur Verfügung gestellt werden. Das Ganze funktioniert so, dass hierfür eine virtuelle Maschine eingerichtet wird, die zwar von den physischen Server-Ressourcen profitiert, aber andererseits völlig separat ausgeführt wird. Dies hat den Vorteil, dass eine etwaige Instabilität die übrigen Dienste nicht im geringsten beeinträchtigen würde. Ferner werden durch die intensivere Nutzung der IT-Ressourcen natürlich auch Kosten für neue Hardware gespart. Der ESX Server hat sich hierbei durch eine ca. 10 Jahre alte Entwicklungsgeschichte als stabile Virtualisierungslösung vielfach bewährt. Das VMWare-Produkt strotzt nur so vor innovativen Funktionen, etwa Memory Ballooning, Transparentes Page Sharing oder Speicher-Virtualisierung. Wer hierüber mehr erfahren möchte, dem stehen auf Fachschulungen wie dieser Seminar VMWare ESX Server erfahrene Experten zur Verfügung.

Gisela Bsdok bsdgi@yahoo.de