Die Raumüberwachung und die Telefonüberwachung
In der heutigen Zeit ist nichts mehr sicher. Schlagworte wie der „große Spähangriff“ oder „die Vorratsdatenspeicherung“ machen die Runde. Kaum ein Tag vergeht, an dem in der Regenbogenpresse keine Neuigkeiten über durchgeführte Videoüberwachungen zu lesen sind.
Die Raumüberwachung ist aller Munde – nicht nur die Lebensmitteldiscounter schwören auf die Videoüberwachung, sondern bei Banken und Warenhäusern wird schon seit Jahren auf die durchgeführte Raumüberwachung durch Hinweisschilder an den Eingangstüren hingewiesen. Die Raumüberwachung hat einen präventiven Charakter – im Vorfeld sollen die Kunden von der Durchführung krimineller Handlungen abgeschreckt werden. Die Raumüberwachung durch Minikameras erfüllt ihren Sinn, aber manche Arbeitgeber schießen über das eigentliche Ziel hinaus. Unlängst ist bekannt, dass Observationen der Mitarbeiter am Arbeitsplatz erfolgen. Protokolle zeigen auf, das Verhalten der Angestellten während der Arbeitszeit wird akribisch genau aufgeführt.
Eine andere Methode Überwachungen vorzunehmen, ist die Telefonüberwachung. Mittels von Digitalrecordern oder Tonbandgeräte werden Mitschnitte getätigter Telefonate durchgeführt. Eine Telefonüberwachung kann jeden treffen – Indizien, dass gerade eine Telefonüberwachung durchgeführt wird, sind nicht ersichtlich, außer zu Beginn des Telefonates wird ausdrücklich darauf hingewiesen und eine Einverständniserklärung wird benötigt. Derartige Telefonüberwachungen sind verstärkt bei Banken und Telekommunikationsanbieter vorzufinden, die durch die Mitschnitte der Telefonüberwachung das angestellte Personal schulen möchte. Auch für entstandene Missverständnisse kann der Mitschnitt der Telefonüberwachung herangezogen werden.
Von ob_imagine am 15.05.2008 um 12:27 Uhr gespeichert unter Allgemein Technik Gelesen: 1332 · heute: 2 · zuletzt: Sonntag, 13. Mai 2012 - 18:03

[...] Raumüberwachung trat auch in anderen Bereichen negativ ins Rampenlicht. Große Lebensmitteldiscounter überwachten [...]