Der Waller

Der Waller, oder auch Wels, kommt in Europa und Westasien in Unterläufen von größeren Seen oder Flüßen vor. Man findet ihn auch in Flussmündungen an der Ostsee und am schwarzen Meer, außerdem im kaspischen Meer.

Waller gehören zu der Gattung Silurus und werden zuerst an den Barteln, die seine nachtaktive Lebensweise durch Schmeck- und Tastsinn unterstützen, erkannt. Er besitz zwei lange Barteln am Oberkiefer sowie zwei kürze am Unterkiefer. Er besitz einen flachen, breiten Schädel. Der Körper ist nach hinten verjüngt, an der Oberseite blaugrau bis grau-oliv marmoriert und zum Bauch hin fleckig weiß. Normal sind Längen von 1,5 Metern und Gewichte von ca. 50 kg. Er kann bis zu 50 Jahre alt werden.

Es gibt sehr unterschiedliche Waller Kochrezepte. Gebraten schmeckt er am besten mit Gemüse wie Pilzen oder Knoblauch. Das Fleisch der Jungtiere ist besonders gedünstet und gebraten zu genießen. Eine Delikatesse unter den Waller Kochrezepten ist die Leber des Wallers. Gebratener Zander wird von Waller Liebhabern auch gerne gegessen.

Julia Kollmaier – kollmaier@vollbio.de