Bräuche rund um das Brautkleid und die Hochzeit

Um das Brautkleid gibt es viele schöne Bräuche, die heute schon meist in Vergessenheit geraten sind. So wurde früher beispielsweise das Brautkleid vom Bräutigam finanziert. Heute wird dieses zumeist vom Brautvater übernommen. Das dass Brautkleid vom Bräutigam vor der Hochzeit nicht gesehen werden sollte, ist noch weit verbreitet, aber wer weiß, dass die Knöpfe am Brautkleid auch eine besondere Bedeutung haben? So, soll die Braut so viele Jahre leben, wie Knöpfe an ihrem Brautkleid angenäht wurden.

Die Farbe Weiß steht nach wie vor für Unschuld, aber mittlerweile sind auch andere helle Farbtöne, wie z.B. cremeweiß oder champagner sehr modern. Zu einem Brautkleid gehört in der Regel auch ein Schleier. Dieser steht für das erotische Geheimnis, das nur der künftige Ehemann erkunden darf.

Natürlich gibt es noch unzählige Bräuche, auch rund um die Hochzeitsfeier selbst und natürlich dürfen auch die Hochzeitsgeschenke nicht ausgelassen werden. Üblich ist es, dass das Brautpaar einige Wochen vor der Hochzeit in einem Kaufhaus einen Hochzeitstisch bestellt. Auf diesen Tisch werden alle Gegenstände, vom Geschirr, Besteck über Haushaltsgeräte, bis hin zu sonstiges Nützliches, dekoriert und jeder der etwas schenken möchte, sucht sich etwas von diesem Tisch aus. So bleibt jedem die Wahl wie viel er ausgeben möchte und Doppelgeschenke bleiben aus.

Lisa Maier

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