Namensgebung in anderen Ländern

Das Namensrecht in den einzelnen Ländern ist teilweise schon ein bisschen verrückt.
In Deutschland beispielsweise sind Fantasienamen verboten und Namen, die das Kind definitiv für den Rest seines Lebens zum Gespött der Leute werden lassen würde.
In China gibt es unzählige Regeln, die kaum ein Europäer nachvollziehen kann, nach welchen sich die Namensgebung richtet.
Möglich ist alles, eine Kombination aus einem Vornamen und dem Nachnamen ist nicht der übliche Weg der Chinesen, sondern vielmehr wird der Vorname mit einem bestimmten Tag der Geburt oder mit einem Ereignis verbunden oder einer Charaktereigenschaft, die man sich für das Kind wünscht.
Und so entstehen ständig neue Vornamen, denn möglich sind unzählige Kombinationen. In Brasilien ist es ähnlich verrückt. Man darf sein Kind nennen wie man möchte. Natürlich gibt es ganz traditionelle, brasilianische Vornamen wie Antonio für einen Jungen oder Leticia für ein Mädchen, aber letztlich darf eigentlich jedes existierende Wort in der brasilianischen Sprache namensgebend sein.
Was dies betrifft, sind die Brasilianer auch recht kreativ, denn hierbei ist ihnen auch die Schreibweise egal.
Haben sie zufällig während eines Auslandaufenthaltes den Namen Madeleine aufgeschnappt und möchten ihre Tochter so nennen, so wäre fast jede Schreibweise zulässig.
Das könnte von Madlän über Medlin reichen, gerade so wie es beliebt. Da ist man in Brasilien nicht so streng bürokratisch.