Standesamtliche Hochzeit

Auch wenn es heißt: „Eine Hochzeit ist das jähe Ende einer glücklichen Beziehung“, so sollte man sich von solchen Sprüchen nicht den schönsten Tag im Leben verderben lassen. Bevor man jedoch standesamtlich getraut werden kann, muss man noch einige Wege erledigen, damit die notwendigen Unterlagen für das Standesamt auch vorhanden sind.

Anmeldung Standesamt:

Dort wird als erstes eine Eheprüfung vorgenommen. Das ist nichts anderes als die Datenerhebung. Abgefragt werden Name und Anschrift, Geburtsdatum etc. vom Brautpaar. Der Personalausweis muss vorgelegt werden. Weiterhin verlangt das Standesamt eine Bestätigung, dass das Paar deutscher Herkunft ist. Eine solche Bestätigung bekommt man im Einwohnermeldeamt. Sollten beide Partner schon einmal anderweitig verheiratet gewesen sein bzw. auch nur einer der Partner, muss ein rechtskräftiges Scheidungsurteil ebenfalls vorgelegt werden. Für Kinder aus den vorangegangenen Ehen muss der Sorgerechtsbeschluss, der bei der Scheidung getroffen wurde, ersichtlich sein. Dann müssen noch die Gebühren für die Eheurkunde, eine Kopie der Eheurkunde und das Buch der Familie gezahlt werden. Manche Standesämter bieten noch Zusatzleistungen für die Hochzeit an, wie zum Beispiel musikalische Untermalung und Sektempfang. Dabei müssen meistens die Getränke vom Brautpaar selbst mitgebracht werden, die Standesbeamten stellen jedoch die Gläser bereit und servieren den Sekt nach der Trauung.

Das Brautpaar kann bereits zur Anmeldung Trauzeugen angeben, sofern es denn welche möchte. Diese können jedoch jederzeit geändert werden. Zur Trauung an sich müssen Brautpaar und Trauzeugen nochmals den Personalausweis vorlegen.

Die standesamtliche Trauung dauert ca. eine halbe Stunde. Die Ringe werden im Vorfeld bei den Standesbeamten abgegeben, so dass diese sie in einer Schale oder auf einem Kissen drapieren. Das Brautpaar wird schlussendlich aufgefordert, sich die Ringe aufzusetzen. Mit einem Kuss wird die Zeremonie besiegelt.