Elterngeld und Kindergeld – was bleibt und was sich ändert

Mit dem Jahr 2007 gab es in Deutschland einige Änderungen in Sachen finanzieller staatlicher Unterstützung für Familien.
Das neue Elterngeld ersetzt das bisherige Erziehungsgeld. Elterngeld bekommen aber nur Eltern, deren Kinder nach dem 01.01.2007 geboren sind, alle anderen erhalten weiter Erziehungsgeld. Anders als bei letzterem wird das Elterngeld einkommensabhängig ausgezahlt. Derjenige Elternteil der zur Pflege des Kindes daheim bleibt bekommt 67 Prozent des letzen Nettoeinkommens, insgesamt bis zu 1.800,- Euro für 12 Monate. Bleibt auch der Partner für mindestens zwei Monate daheim verlängert sich die Dauer auf 14 Monate. Bei Geringverdienern mit einem Einkommen unter 1000,- Euro steigt der Satz auf bis zu 100 Prozent. Wer vor der Geburt nicht gearbeitet hat bekommt trotzdem Elterngeld ausgezahlt und zwar den Mindestbestrag von 300,- Euro.
Auch am Kindergeld wurden einige Änderungen vorgenommen. Nicht geändert hat sich dass Eltern für das erste, zweite und dritte Kind 154,- Euro pro Monat und für jedes weitere 179,- Euro bekommen. Auch wird das Kindergeld nicht mehr gezahlt, wenn das Kind ein eigenes Einkommen von mehr als 7.680,- Euro pro Jahr hat. Aber die Dauer des Kindergeldanspruchs wurde gekürzt: befanden sich die Kinder in Ausbildung oder studierten wurden Eltern bisher maximal bis zu deren 27. Lebensjahr unterstützt, nun ist die maximale Unterstützungsdauer bis zum 25. Lebensjahr. Hat das Kind aber Wehr- oder Zivildienst abgeleistet kann sich der Zeitraum über den 25. Geburtstag hinaus verlängern. Außderdem tritt noch eine Übergangsregelung in Kraft: Kinder des Geburtenjahrgangs 1980 und 1981 bekommen das Kindergeld noch bis zum 27. Lebensjahr ausgezahlt, der Jarhgang 1982 bis zum 26.