„Riestern“ ist immer noch „in“

Durch die Presse ging zwar die Meldung, dass die Rentner für dieses Jahr wieder mit einer kleinen Aufstockung ihrer Rente rechnen können, jedoch ist es so, dass dieser kleine Prozentsatz durch die Inflation schon wieder „aufgefressen“ ist.

Die Meldungen sprechen dabei für sich: Es ist unerlässlich für seine eigene private Altersvorsorge schon in jungen Jahren zu sorgen. Der Grund ist in der Demografie der Bundesrepublik Deutschland zu suchen und längst nicht mehr mit dem „Pillenknick“ in den 1970er Jahren zu erklären. Die Menschen werden immer älter und beziehen daher auch länger Rente. Aufgrund einer schlechten Versorgung der Kinder im Bezug auf Kindergärten und sonstige Betreuung, bekommen heute viele Paare keine Kinder mehr.

Arbeitnehmer haben im Bezug auf die private Altersvorsorge einige Möglichkeiten privat vorzusorgen. Noch immer sehr attraktiv ist die Riester Rente. Ihren Namen bekam sie vom ehemaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, Walter Riester. Es gibt sie seit 2001. Anlass ihrer Entwicklung war die Rentenreform 2000/2001.

Trotz aller Kritik in der Vergangenheit – „Riestern“ ist noch immer „in“. Millionen Verträge

existieren und werden auch weiter geführt.

Zum berechtigten Personenkreis zählen Arbeitnehmer, die direkt berechtigt sind, aber auch deren Ehegatten, die indirekt berechtigt sind für eine Zulage vom Staat. Im Gegensatz zur Rürup Rente hat die Riester Rente den Vorteil, dass es mehrere förderungsfähige Sparformen gibt, wie zum Beispiel den Banksparplan, oder aber den Fondssparplan, aber auch die Fondsgebundene Rentenversicherung, sowie auch die klassische Rentenversicherung, darüber hinaus geht eine Förderung im Bezug auf Riester Rente über die Pensionskasse, oder den Pensionsfonds, wie auch über die Direktversicherung.