Sind onlinegeführte Girokonten sicher?

Verständlicherweise haben Leute gewisse Ängste, ob denn ihr Geld und die gesamte Kontoführung sicher sei, wenn sie auf ein Girokonto mit Online Banking umsteigen? Warum eigentlich bestehen solche Ängste? Im Fernsehen und anderen Nachrichtenmedien wird immer wieder darauf eingegangen, dass Onlinekonten angeblich unsicher seien, dass es zu Unregelmäßigkeiten käme und plötzlich auf einmal Geld fehle. Solche Fälle lassen sich zwar oftmals schnell aufklären, doch man muss hier eben auch einmal genau hinhören und hinschauen, wie die Betroffenen in die Falle gingen. Wenn jemand seine PIN und TANs an andere weitergibt, indem er vielleicht auf eine Pfishing-Email hereingefallen ist, so wäre es eigentlich blanker Hohn, dafür der Bank die Schuld in die Schuhe schieben zu wollen. Die Bank wird nicht für solche Schäden haften, wenn einer ihrer Kunden seine eigentlich geheimen Daten an andere weitergibt. Würde es sich nicht um ein Online Girokonto handeln, sondern um ein ganz normales Girokonto, dann käme die Weitergabe von PIN und TAN einer Unterschrift auf einem Überweisungsträger gleich. Dazu stellen Sie sich einfach vor, dass jemand einen Überweisungsformular mit Ihren Kontodaten ausfüllt und einen Betrag X von Ihrem auf sein Girokonto überwiesen haben will. Sie unterschreiben diese Überweisung und sind somit das überwiesene Geld auch los. Niemand würde auf so eine blödsinnige Idee kommen, doch auf Phishing fallen immer wieder viele Leute herein. Um das zu umgehen, nutzt man am besten immer eine Online-Banking Software, so dass die Webseite der Bank für die Kontoführung praktisch gar keine Rolle mehr spielt und man sich demzufolge bei Banking auch nur auf die Software beschränkt und keine Kontodaten mehr über den Browser eingibt. Eine Homebanking Software garantiert die einwandfreie Zuordnung zur Banking-Schnittstelle und ist auch schon für wenige Euro in gut sortieren PC-Geschäften erhältlich.