Vorteile und Nachteile der Riester-Altersvorsorge

Wie jede andere Anlageform auch, so hat auch die Riester Rente so ihre Tücken, über die man sich wenn man einen derartigen Vertrag zur privaten Altersvorsorge abschließt, bewusst sein sollte.
Als ein Nachteil bei dieser Art der privaten Altersvorsorge ist zum Beispiel zu sehen, dass die Rentenauszahlung voll besteuert wird und eine erste Rentenzahlung aus dieser Altersvorsorge auch erst mit 60 Jahren möglich ist. Auch macht das Vorhandensein eines Vertrages mit dieser Art Förderung es Jahr für Jahr notwendig, dass man eine Einkommenssteuererklärung abgibt.

Ein großer Nachteil, den viele Verbraucher bei der Riester Rente sehen, ist jedoch, dass die Förderung jährlich neu beantragt werden muss, wobei es inzwischen auch möglich ist, einen Dauerantrag zu stellen.

Auch ist im Bezug auf diese Altersvorsorge bei einer Scheidung die Klärung recht schwierig, wie die Praxis immer wieder belegt. Überhaupt, Veränderungen erfordern einen sehr hohen Aufwand, zum Beispiel wenn es zu einer Änderung der Tätigkeit kommt, das heißt man zum Beispiel arbeitslos wird, oder in ein Angestelltenverhältnis wechselt, oder sich selbstständig macht, wobei selbstständige wenn dessen Ehepartner förderberechtigt ist, der Selbständige auch Anspruch auf die Zulage hat – was wiederum ein Vorteil dieser Anlageform ist.
Viele Verbraucher nehmen von einem Vertrag mit dieser Art Förderung jedoch auch Abstand, weil ein auf Basis dieser Art der Altersvorsorge geförderter Vertrag sich nicht beleihen lässt – mit Ausnahme des Wohneigentums.