Der Steuersatz

Es ist schon nicht schön, dass man in der Regel nicht mehr so viel Gehalt monatlich verdient, wie es vielleicht vor mehreren Jahren (evtl. auch zu DM-Zeiten) einmal der Fall war. Auch wenn es derzeit einen wirtschaftlichen Aufschwung gibt, spiegelt sich dies in den Gehältern der Arbeitnehmer bisher nicht wieder. Auch die derzeit laufenden Mindestgehaltsforderungen führen hier nicht zu mehr Geld, denn umso mehr Geld man verdient, umso mehr schlägt auch die Steuer wieder zu. Das ist das Übel, welches man jeden Monat auf der Gehaltsabrechnung zu ersehen hat. Der jeweilige Steuersatz, welcher auf der Gehaltsabrechnung verzeichnet wird, wird in verschiedene Tarifzonen eingeteilt, welche eine Bezeichnung von I bis IV beinhalten. Hier verhält es sich in der Regel so, dass, umso höher das Bruttogehalt ausfällt, auch der Steuersatz höher ausfällt. Manchmal lohnt es sich also weniger, mehr Geld zu verdienen, wenn man hieraus zunächst einmal errechnet, welches Geld dann für die Steuern sozusagen draufgeht. Wie viel Steuern man genau zu leisten hat, kann man leicht über einen Gehaltsrechner ausrechnen. Diese gibt es im Internet zur kostenlosen Bedienung. Der Spitzensteuersatz liegt ca. bei 42% bei einem Bruttogehalt von über 52.151 Euro auf den darüber fallenden Betrag. Dies bedeutet umgerechnet, dass eine Lohnsteuer von 34% und mehr drin sein kann.