Die Geschichte des Handys

Einer mobiler Funk wurde bereits im Jahre 1926 entwickelt und zwar als Erstes in einem Zug von der Deutschen Reichsbahn, der zwischen Hamburg und Berlin fuhr. In den Genuss kamen damals allerdings nur Reisende der 1. Klasse. Erste Telefondienste wurden 1926 auch bei der Reichspost in Betrieb genommen. Dass man heute sogar Handys ohne Grundgebühr bekommt, war damals kaum abzusehen.

Erst knapp 30 Jahre später, nämlich im Jahre 1958, gab es dann erste Autotelefone. Diese Geräte waren relativ groß, da bei der verwendeten Technik große Vakuumröhren zum Einsatz kamen. Die Gespräche wurden damals auch recht umständlich per Hand weitervermittelt. Die Preise lagen ca. bei der Hälfte des Autopreises.

Ein weiterer Schritt wurde 1974 in Österreich gemacht, wo das B-Netz verfügbar war. Das besondere daran war, dass die Vermittlung automatisch erfolgte. Ein Anrufer musste wissen wo sich derjenige befindet den er anruft. Vielleicht gab es aufgrund dessen 1981 auch erst 1000 Menschen, die das B-Netz nutzten.

Ab 1975 war dann in der Schweiz ein Nationales Autotelefonnetz verfügbar. Es hatte den Namen Natel, 1983 den Namen Natel B, 1987 hieß es Natel C und schließlich wurde dann im Jahre 1994 die GSM Technologie in der Schweiz eingeführt.

Seit 1985 gab es dann in Österreich und auch in Deutschland das C-Netz. Dieses war analog und es ermöglichte, dass kleinere Telefone gebaut werden konnten.

Bereits 1983 brachte Motorola als erstes Unternehmen ein kommerzielles Mobiltelefon auf den Markt. Den Durchbruch auf dem Handymarkt brachte dann Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre eine flächendeckende Verfügbarkeit des D-Netzes. Im Jahre 1992 war es wiederum Motorola, die das erste Handy, das GSM fähig war auf den Markt gebracht hatten.

Mittlerweile kann man überall Handys erwerben. Es gibt derart viele unterschiedliche Angebote, dass man um einen Handy-Tarif-Vergleich nicht mehr herumkommt. Bis heute ist die Entwicklung bei den Handys so weit, dass die Geräte nicht nur zum Telefonieren, sondern auch zum Fotografieren oder auch zum Navigieren eingesetzt werden.

J.Neumann

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