Mobiler Internetzugang – Überall surfen!

Telekommunikation schien in Deutschland schon zu einem Synonym für DSL zu werden. Vor kurzer Zeit noch wollten die Anbieter alle Möglichen Telekom-Dienstleistungen über das leitungsgebundene Breitband-Angebot der DSL-Netzbetreiber abwickeln. Seit Moobicent allerdings die Welt des mobilen Internets aufmischt zeigte sich die Sehnsucht vieler Internetnutzer nach flexibleren und zugleich günstigen Alternativen zum DSL-Internet.
Der mobile Internetzugang ist inzwischen auf dem besten Weg, sich einen dauerhaften Platz auf dem Mobilfunk-Massenmarkt neben den Handys zu sichern.

UMTS Flatrate

Wer nicht auf Flatrate-Discounter Base, das besagte Moobicent-Angebot oder andere Reseller zurückgreifen möchte, für den halten die führenden deutschen Netzbetreiber Vodafone, T-Mobile, o2 und E-Plus inzwischen allesamt Produkte für das mobile Internet bereit. Bei den Netzbetreibern ist allerdings zu beachten, dass die Tarife oft etwas über den Service Provider Tarifen liegen. Die Leistung eines mobilen WWW-Zugangs bemisst sich hingegen vor allem nach der Netzqualität, und die hängt bei allen Resellern von der Qualität des Provider-Netzes ab. So funkt bspw. Moobicent im mehrfach ausgezeichneten Vodafone / D2 UMTS Netz, während sich Kunden der deutlich günstigeren Base Internet Flatrate mit dem Standard-UMTS Netz von E-Plus zufrieden geben müssen. Quasi als Reaktion auf den technischen Vortsprung der anderen Netze hat E-Plus unlängst angekündigt, sein UMTS Netz innerhalb mittlerer Frist auf den UMTS-Datenturbo-Standard HSDPA aufzurüsten – ein Standard, der bei T-Mobile und Vodafone bereits seit fast 3 Jahren angeboten wird und den auch o2 in der kleinsten Ausbaustufe seit Ende 2006 im Programm hat.

Übrigens: auch das Handy wird für mobile Datentarife immer interessanter – dazu haben vor allem die in letzter Zeit neu entwickelten Endgeräte à la iPhone beigetragen.