Wohnungen mieten oder kaufen?

Die eigenen vier Wände sind in den meisten Fällen der Start in ein eigenständiges Leben. Nach Abschluss der Berufsausbildung oder spätestens zur Gründung einer eigenen Familie muss sich jeder Mensch mit der Frage der entsprechenden Bleibe befassen. Während ein kostenintensives, eigenes Haus meistens erst mit zunehmendem Alter in Frage kommt, stellt sich die Frage nach einer eigenen Wohnung oft schon sehr viel früher. Hier gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, wobei es sich zum einen um Eigentums-, und zum anderen um Mietwohnungen handelt. Die Variante Eigentumswohnung stellt natürlich, ähnlich wie das eigene Haus, eine hohe finanzielle Belastung dar, und kommt so für die meisten, jungen Menschen erst einmal nicht in Frage.
Eine wesentlich günstigere Alternative ist da die Mietwohnung. Der Vorteil von Mietwohnungen liegt natürlich unter anderem auch darin, dass man sich hier nicht langfristig an ein bestimmtes Objekt bindet und somit sowohl bei dem finanziellen Rahmen, als auch bei der Standortbestimmung flexibel sein kann. Gerade nach der Ausbildung kann es je nach den vorliegenden, beruflichen Angeboten schnell zu einem Umzug in eine ganz andere Region oder auch in ein anderes Bundesland kommen. Hierbei wäre der Besitz einer Eigentumswohnung eher ein Hindernis, da der Verkauf zum falschen Zeitpunkt oft mit finanziellen Verlusten einher geht.
Die Vermietung von 2 Zimmer Wohnungen zielt gerade auf junge Menschen ab, die in diesem Bereich einfach noch räumlich flexibel und finanziell ungebunden sein möchten. Der Nachteil für den Vermieter einer solchen Immobilie besteht allerdings genau in diesem Umstand, da eben diese Flexibilität gerade bei den kleineren Wohnungen zu häufigen Mieterwechseln führt. Dies fällt sofort auf, wenn man die Kleinanzeigen in der Zeitung aufschlägt, und dort überwiegend kleine Wohnungen zum Mieten angeboten werden.