Rückenschmerzen durch falsche Matratze

Etwa zwei Drittel aller Bundesbürger leiden regelmäßig an Rückenbeschwerden. Rückenschmerzen gelten in Deutschland mittlerweile als Volkskrankheit. Die Ursachen dafür sind unterschiedlich. Aber eine wichtige Rolle kann auch eine falsche Matratze spielen, denn nicht selten wachen die Betroffenen mit Rückenschmerzen auf. Um Rückenschmerzen entgegenzuwirken, ist daher die Auswahl der richtigen Matratze sehr wichtig. Normalerweise bietet der Schlaf auch dem Rücken Gelegenheit, sich zu entspannen.

Liegt man jedoch auf einer unpassenden Matratze, kann dies Verspannungen und Schmerzen zur Folge haben. Mit der richtigen Matratze lassen sich hingegen Rückenbeschwerden vermeiden. Bei einer zu weichen Matratze biegt sich die Wirbelsäule durch, was Rückenschmerzen auslösen kann. Bei einer zu harten Matratze können Körperregionen wie Schulter oder Hüfte einknicken und / oder die Blutzufuhr wird abgebremst. Dies kann ebenfalls zu schmerzen führen.

Je nach Schlafposition sollte man auf die individuelle Eigenschaft der Matratze achten. Schlafen Sie auf dem Rücken, stützt die Matratze idealerweise die Lendenwirbelsäule und den Nackenbereich. Sie sinken dort nicht zu tief ein, die natürliche S-Form der Wirbelsäule bleibt erhalten. Schlafen Sie auf der Seite, gibt eine gute Schlafunterlage an Schultern und Becken nach. Sie sinken an diesen Stellen etwas ein, die Wirbelsäule bleibt gerade. Für Rückenschläfer gelten daher prinzipiell andere Auswahlkriterien als für Seitenschläfer. Eine gute Matratze sollte in beiden Schlafpositionen bequem sein.