Was kann eine Klimaanlage überhaupt?

Sie sind ein Segen für den hitzeempfindlichen Bürger von heute, die Klimaanlagen. Sie spenden in den besonders heißen Sommermonaten eine äußerst angenehme Abkühlung und können die Temperatur und Luftfeuchtigkeit eines Raumes konstant auf einem Level halten. Anders als bei Ventilatoren, die die Luft lediglich durch einen Rotor in eine Richtung blasen, kühlt eine Klimaanlage die Luft aktiv ab. Ob in Bürogebäuden, Autos, Flugzeugen oder Zügen, die Klimaanlage kann überall zur Anwendung kommen.

Doch nicht nur für den Menschen bieten sie die Grundlage für ideale Lebensbedingungen. Gerade bei sensiblen Maschinen und Anlagen ist es wichtig, dass die Umgebungsbedingungen stimmen. Bei falschen Temperaturen und zu viel Luftfeuchtigkeit kann es durchaus passieren, dass die Lebensdauer einer Maschine drastisch reduziert wird und immer öfter Ausfälle und Komplikationen während dem Betrieb auftreten.
Doch eine Klimaanlage kann noch viel mehr. In Flugzeugen ist es außerdem von lebensnotwendiger Bedeutung, dass die Sauerstoffzufuhr in der Kabine gesichert ist und die richtigen Druckverhältnisse bestehen. Da eine Klimaanlage in einem Flugzeug viel mehr kann, als ein herkömmliches Gerät, welches in einem Bürogebäude zur Anwendung kommt, spricht man in diesem Bereich auch von einem Umweltkontrollsystem (environmental control system). Dieser Begriff soll die Wichtigkeit des Systems hervorheben.

Beim Gebrauch von solchen Geräten ist es besonders wichtig, dass regelmäßige Wartungsarbeiten vorgenommen werden, da die Luftqualität ansonsten mitunter gesundheitsschädlich werden kann (Schimmelpilz, Staub usw.). Je nach Klimaanlage kann man verschiedene Vorkehrungen treffen. Zwar sind in den Geräten diverse Filter eingebaut (z.B. aus dem Bereich der Entstaubungstechnik), aber um eine regelmäßige Kontrolle kommt man dennoch nicht herum.
Klimaanlagen sind sehr sensible Geräte, die eine Unmenge an Vorteilen mit sich bringen und zur selben Zeit auch gut gewartet und gepflegt werden müssen, damit sich diese Vorteile nicht in gesundheitsgefährdende Nachteile umwandeln.