Das Marktmodell der Mikroökonomie

Heute kann es immer mal die verschiedensten Gründe geben, weshalb wir uns auf die Suche nach einer neuen Wohnung machen müssen oder wollen. Doch wenn man sich heute auf die Wohnungssuche begibt, stellt man schnell fest, dass hier inzwischen wirklich viele Kriterien unsere Entscheidung beeinflussen können.
Natürlich sind es die zahlreichen persönlichen Kriterien, die uns bei der Wohnungssuche beeinflussen. So suchen einige Menschen etwa nach Wohnungen mit einer Badewanne im Badezimmer, während andere lieber eine Wohnung mit Dusche bevorzugen. Doch darüber hinaus kann heute auch die Frage eine Rolle spielen, ob wir Wohnungen kaufen möchten oder ob wir diese Wohnungen mieten möchten.
Da heute eigentlich immer Wohnungen angeboten werden und Wohnungen gesucht werden, ist es nicht verwunderlich, dass der Wohnungsmarkt heute ein wichtiger Wirtschaftszweig ist. Zur Erklärung und Analyse dieses Marktes sind aber im Laufe der Zeit diverse Wohnungsmarktmodelle entwickelt wurden und eines dieser Modelle ist heute auch das Marktmodell der Mikroökonomie. Dieses Modell wird als das einfachste allgemeine Marktmodell angesehen und betrachtet den Wohnungsmarkt aus mikroökonomischer Perspektive. Hierbei werden ein einzelnes Gut und das Zustandekommen seines jeweiligen Preises betrachtet. Darüber hinaus wird in diesem Modell ein Gleichgewichtspreis vorausgesetzt, der sich aus dem Verhältnis der angebotenen und nachgefragten Menge ergibt. Nachdem diese Preisbildung dann erfolgt ist, können kurzzeitige Abweichungen zu Anpassungsvorgängen führen. Im Falle der Steigerung des Preises für die Ware, würde dies zu einer Angebotssteigerung führen und dieses hieraus resultierende Überangebot führt dann nach diesem Modell wieder eine Preissenkung herbei. Im gegenteiligen Fall, wenn also der Preis sinken würde, würde das zu einem Angebotsrückgang führen, was wiederum zu einer Übernachfrage führt und den Preis steigen lässt. Doch gerade aufgrund der Tatsache, dass dieses Modell einen vollkommenen Markt zugrunde legt, findet sich heute häufig Kritik hierfür.