DSL-Tarife-Anbieter in der Kritik

Der Service vieler DSL-Anbieter ist katastrophal. Die DSL-Tarife sind gut, der Service aber desaströs. E-Mails werden grundsätzlich mit plumpen Textbausteinen beantwortet. Stets heißt es, dass das Aufkommen an Anfragen so hoch sei, dass es einige Arbeitstage dauern könne, bis man eine Antwort vom DSL-Anbieter erwarten dürfe. Immer ist es ist das „hohe Aufkommen an Anfragen“, an dem es angeblich liegt. Die Wahrheit ist wohl eher, dass der Unternehmensbereich, der für die Kundenbetreuung zuständig ist, personell unterbesetzt ist. Es ist schon ein Skandal, dass man von den DSL-Anbietern, denen man regelmäßig Grundgebühren überweist, derart schlecht behandelt wird. Mitunter zahlt man gut 50 Euro pro Monat für das Komplettpaket und die DSL-Tarife, die man gebucht hat, dennoch wird man von Kundenservice nur abgewimmelt und vertröstet. Da kann einem schon mal der Kragen platzen, auch wenn die DSL-Tarife noch so günstig sind. Eine besondere Gemeinheit ist, dass die DSL-Anbieter immer wieder ihre Tarife verbilligen, aber nur neue Kunden in den Genuss der neuen Preise kommen lassen. Bestandskunden müssen sich mit alten Tarifen zufrieden geben, und zwar solange, bis die zweijährige Mindestvertragslaufzeit des Tarifes abgelaufen ist. Erst dann hat man die Chance, einen günstigeren DSL-Tarif zu erhalten, und dies auch nur dann, wenn man den bestehenden DSL-Tarif rechtzeitig kündigt, in der Regel also drei Monate vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit. Obwohl man derart lange an die Tarife gebunden ist, bieten einem DSL-Anbieter oft keinen anständigen Kundenservice. Dies ist vor allem dann ärgerlich, wenn die Telefonleitung oder der DSL-Anschluss gestört ist. Egal, ob man einen Brief an den Anbieter der DSL-Tarife schreibt oder einen Anruf tätigt, nie erhält man passende Antworten oder brauchbare Hilfe.