Mit dem IPv6 sollen Knappheit und Qualitätsverluste behoben werden

Die rasante Verbreitung des Internets, die in den letzten Jahren weltweit um sich greift, hat zur Folge, dass nicht nur die Anzahl der Internetbenutzer immer mehr steigt, sondern ebenso die Zahl der Gerät, die auf das größte aller Netzwerke zugreifen. Ob mobile Telefone, Navigationssysteme oder fern programmierbare Videorekorder – sie alle bedürfen einer eigenen Adresse, wenn sie angesprochen werden sollen. Als Resultat zeichnet sich am Horizont eine deutliche Knappheit an IP-Adressen an, für die es dringend einer adäquaten Lösung bedarf. Eine ebensolche könnte mit dem neuen Internet Protokoll Version 6 geliefert werden, welches als Favorit für den Nachfolger von IPv4 gilt. Dieses würde nämlich den von der derzeit noch gängigen Version 4 zur Verfügung gestellten Adressraum von 32 Bit auf 128 Bit erhöhen. Um sich diesen Unterschied noch besser vor den Augen zu halten, mag man die derzeit verfügbaren ca. 4 Milliarden IP-Adressen mit den rund 340 Sextillionen von Adressen gegenüberstellen, die mit dem IPv6 Wirklichkeit werden. Eine Zahl, die wahrlich astronomische Ausmaße annimmt, denn es handelt sich hierbei um eine Eins mit 36 Nullen dahinter! Aber die erhöhte Quantität ist noch nicht alles – mit dem IPv4 wird es nämlich auch eng, wenn es um die Qualität bei der Übertragung von Multimedia-Anwendungen geht. Ruckeln bei Video-Bildern oder Verzerrungen bei der Sprache sind nur ein Beispiel dafür. Mit dem IPv6 soll auch dieses Problem endlich behoben werden. Wer Näheres über den Aufbau und die Funktionen des neuen Internet Protokolls erfahren möchte, der findet z.B. hier einen kompetenten Ansprechpartner: Seminar IPv6 .

Gisela Bsdok Bsdgi@yahoo.de