Hosting? Wozu zahlen?

Warum sollte man heute für Webhosting bezahlen? Gratisanbieter überschlagen sich mit Features und Werbung findet sich eh auf fast jeder Website. Die Geizmentalität erfasst das Web natürlich besonders, da immaterielle Güter ohnehin wenig oft mit verbindlichen Kosten in Verbindung gebracht werden.

Die Frage scheint berechtigt, denn ein übliches Hosting einer Homepage lässt sich für die meisten Benutzer tatsächlich kostenlos realisieren. Datenbanken und Unterstützung für Skripte werden heute auch noch dazugegeben, was völlig normale Websites ermöglicht. Vorbei sind die Zeiten von 50 MB einfacher Ablage im Netz, für HTML Seiten grade gut genug.

Doch bezahlte Anbieter haben vielerlei Vorteile. Zuallerst ist da die Domain. Sie muss sowieso gekauft werden, gratisdomains sind eher selten gut und zeugen meist schon mit ihrem Aussehen vom Geiz des Benutzers. Für die Repräsentation im Internet taugen sie schonmal nichts. Wenn man also schon für eine Domain zahlt, kann man auch die paar Euro für ein vernünftiges Hosting drauflegen. Eins zu Null für den kostenpflichtigen Anbieter also.

Weitere Vorteile sind in Mehrwertdiensten zu finden. So ist das Transfervolumen bezahlter Angebote skalierbar, ebenso wie die Menge des Webspace. Auch die E-Mail Adresse unter der eigenen Domain ist ein Killerfeature, welches sich bei Gratisanbietern nicht findet. Zwei zu Null für bezahlte Angebote? Der Fairness halber muss auf die Kosten eingegangen werden. Da das kostenlose Angebot eben einen unschlagbaren Preis hat, steht es nun Zwei zu Eins.

Immens wichtiges Feature, welches sich nur bei kostenpflichtigen Hosting Angeboten findet, ist der Support. Geht etwas kaputt, gibt es eine Downtime oder passieren ähnliche Missgeschicke, das bezahlte Angebot hat meist eine Telefonnummer oder E-Mail Adresse zum ausheulen und für technische Unterstützung. Drei zu Eins für die kostenpflichtigen Angebote.

 

Autor Bastian Müller

alibiabc@googlemail.com