Was ist Akne? – Hilfe gegen Akne
Akne bezeichnet eine Erkrankung der Talgdrüse, die zunächst dazu führt, dass sich im Gesicht nichtentzündliche „Mitesser“ bilden, im späteren Krankheitsverlauf oder dann, wenn die Akne nicht behandelt wird, kann es jedoch auch zur Entstehung von entzündlichen Pickeln, Pusteln und Knoten kommen, die mitunter Schmerzen erzeugen können.
Akne ist im Grunde zwar „ungefährlich“ trotzdem ist die Hautkrankheit sehr unangenehm – weniger aufgrund der möglichen (relativ geringfügigen) Schmerzen als vielmehr durch die Stigmatisierung der von der Krankheit betroffenen Personen.
Menschen, die stark an Akne leiden, fühlen sich oft minderwertig, da Pickel allgemeinhin als Makel angesehen werden. Dazu kommt, dass Akne häufig als Folge von ungesunder Ernährung oder mangelnder Hygiene angesehen wird, auch wenn es für diese Annahme keinerlei wissenschaftliche Beweise gibt.
Vor allem Jugendliche haben oftmals Probleme mit Akne, da sich während der Pubertät der Hormonspiegel im Körper verändert, weshalb die Talgdrüsen häufig zu viel Talg produzieren – der Körper reagiert auf die Veränderungen nur langsam und kann die Talgproduktion deshalb noch nicht richtig regulieren.
Bei ausreichender Hygiene verschwinden die Akne-Symptome wie etwa Pickel, Mitesser oder Hautirritationen mit zunehmendem Alter häufig von selbst wieder, vorausgesetzt, die Pickel oder Mitesser kommen nicht noch mit Bakterien oder Schmutz in Verbindung. Weltweit leiden etwa 70 bis 90 Prozent der Jugendlichen unter Akne-bedingten Hautveränderungen. Kleinere, weniger auffällige Hautveränderungen werden in den Industrieländern häufig mit Gesichtswasser, Cremes oder Anti-Pickel-Lotionen behandelt, die die Symptome der Akne meist auch recht gut bekämpfen.
Doch nicht immer sind solche Mittel, die schnelle und effektive Hilfe gegen Akne versprechen, zur Behandlung der Akne-bedingten Hautprobleme ausreichend. Weltweit sind deshalb etwa 10 bis 30 Prozent der von Akne betroffenen Jugendlichen auf die Einnahme eines Aknemedikaments angewiesen.