Wärmefolie in der Infrarot-Wärmekabine

Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckte Friedrich Wilhelm Herschel die Infrarotstrahlung im Sonnenspektrum. Dadurch wurde bekannt, dass Sonnenstrahlung unsere Haut stimuliert und von den Sinneszellen als Wärme wahrgenommen wird. Infrarotwärme nutzt 80 Prozent der eingesetzten Energie zur Erwärmung des Körpers, der Rest geht als Strahlungswärme in die Umwelt. Daraus resultiert ein sehr geringer Energieverbrauch, einer der wichtigen Faktoren, die für die Infrarot-Wärmekabine spricht. Dabei ist es wichtig, wo die Strahlungsquelle platziert wird, damit die Strahlung direkt auf die Haut auftreffen kann. Mehrere Wärmestrahler in der Kabine sind daher sinnvoll. Die Wärmestrahlung wird horizontal abgegeben, ein gegenüberliegender Strahler strahlt die Wärmewellen ab.

Die auf die Haut auftreffende Energie erzeugt im Gewebe Tiefenwärme. Dabei absorbiert der Körper dank exakter Abstimmung 93 Prozent der Infrarot-Wärmestrahlung. Dadurch wird der Benutzer effektiv erwärmt. Außerdem steht Strahlungswärme unmittelbar bereit. Deshalb benötigt man z. B. keine Vorlaufzeit bzw. Vorheizzeit, um die Kabine zu erwärmen. Erst wenn sie genutzt wird, trifft die Strahlungswärme auf den Körper auf und erwärmt ihn.

Da der Körper selbst Wärme produziert, benötigt man in der Infrarotkabine nicht so hohe Temperaturen wie in einer Sauna. Ungefähr 45 bis 65 °C sind völlig ausreichend, was für den Körper eine geringere Belastung bedeutet. Trotzdem schwitzt der Benutzer ordentlich, wobei im Vergleich zur Sauna mehr toxische Stoffe ausgeschieden werden. Dafür werden die Gefäße nicht so stark erweitert, weshalb auch Personen mit Kreislauf-, Venen- oder Lymphproblemen mit einer Infrarotkabine besser klarkommen. Die Wärme fördert Stoffwechsel, Ausscheidung, Kreislauf und Durchblutung.

Wer sich für eine Infrarot Wärmekabine entscheidet, hat die Wahl zwischen Platten, Strahler oder Wärmefolie. Die wohltuende Wärme durch Infrarotstrahlung wird durch diese Materialien erzeugt. Wärmeplatten befinden sich überall in der Kabine und strahlen den Körper von allen Seiten an. Es muss kein Mindestabstand eingehalten werden. Bei Keramikstrahlern erfolgt die Wärmeabgabe punktuell. Die Strahlungen und damit auch die Temperatur können Schwanken. Zu den Platten muss man mindestens 6 cm Abstand einhalten. Bei Wärmefolien muss man keinen Mindestabstand einhalten. Ideal ist die konstante Temperatur, die zu einem gleichmäßigen Eindringen der Infrarotstrahlung in die Haut führt.

Durch das günstige Ergebnis und auch das ideale Preis-Leistungs-Verhältnis zählt die Infrarot Wärmefolie zu den Standardausrüstungen. Sie wird nach Möglichkeit überall in der Kabine angebracht, damit die Wärmestrahlung gleichmäßig auf den Körper auftreffen kann. Sie wird hinter der Verkleidung aus Holz eingebaut. Bestehende Saunakabinen können nur schwer mit Wärmefolie nachgerüstet werden. Die Holzverkleidung sorgt für eine Verwirbelung. Es wird kaum Wärme an die Raumluft abgegeben. Da die Temperaturen nicht so hoch sind, kommt es nicht zu einem Saunaeffekt. Wer eine weitere Webinfo über Wärmefolie sucht, der findet diese im Sauna-Portal.