Die Erektion – warum Stress impotent machen kann

Stress ist heute leider zu einem festen Bestandteil des Lebens geworden. Fast jeder ist irgendwann mit der Situation konfrontiert, den Anforderungen im Beruf nicht mehr nachzukommen. Auch Familiensorgen oder grössere Veränderungen im Privatleben sind bekannte Ursachen. Fast immer ist damit Ratlosigkeit und Leistungsdruck verbunden, was sich bei längerer Dauer negativ auf die Gesundheit auswirken kann. Eine besonders unangenehme Folge ist, wenn Männer impotent werden und die Erektion nachlässt.

Deshalb untersucht die Medizin schon seit langem, welche physische Veränderungen sich bei Stress im Körper abspielen. Der Impuls kommt meistens von aussen: So können Erwartungen und Befürchtungen, aber auch Hitze, Kälte oder Lärm den Adrenalinausschuss bewirken. Die ins Blut fliessenden Stresshormone haben negative Wirkungen – sie bauen Körperzellen ab, richten Schäden in den Blutgefässen an und bewirken Entzündungen. Ausserdem wird die Körpermuskulatur unnötig angespannt. Auf diese Weise kann hoher Leistungsdruck Männern, die eigentlich potent sind, die Manneskraft entziehen.

Denn für eine gesunde Erektion ist eine gute Funktionsfähigkeit der Muskeln im Beckenboden von erstrangiger Bedeutung. Sie umschliessen das Geschlechtsteil des Mannes und machen ihn beim *** potent. Anhaltender Stress kann aber eine Verkrampfung oder Erschlaffung der Muskeln bewirken. Diese sind somit nicht mehr stark genug, um bei einer Erektion das Blut in die Schwellkörper zu befördern und es dort zurückzuhalten. In der Folge richtet sich der Penis nicht mehr auf, und der Mann hat das Gefühl, impotent zu sein. Was aber nicht Zeit seines Lebens der Fall sein muss.

Jüngste klinische Studien haben jetzt aber ein wirksames Gegenmittel gegen das lästige Phänomen gefunden. Indem man seine von Stress geschwächten Muskeln dank einer speziellen Therapie stärkt, können Männer, die impotent sind, ihre Erektion kräftigen. Diese Beckenoboden-Muskeln spielen bei der Erektion eine wichtige Rolle: Sie befinden sich im Bereich des Beckens und sind mit dem Penis verbunden. Schlaffe Muskeln haben demnach zumindest nicht einen positiven Effekt auf die Erektion.

Kathrin Grieder, info(at)orgawell.ch