Wenn der Nachwuchs auf sich warten lässt

Die Kinderplanung gestaltet sich für manche Pärchen häufig schwerer als anfangs geplant. Die Partnerin will gerne schwanger werden, aber es klappt einfach nicht. Ursachen hierfür sind zu Hauf vorhanden, denn von Belastungsfaktoren bis zu körperlichen Anomalien ist alles vorhanden. Eine oftmalige Begründung für den Wegfall eines gewollten Kindervorhabens ist zum Beispiel die Störung der Regel zu finden. Der Menstruationszyklus, im Normalfall zuverlässig wie eine Uhr, kann aus dem Takt geraten und der Eisprung, der ansonsten in der Mitte des Monatszyklus stattfindet, könnte verzögert werden oder pausiert sogar gänzlich. Da es dabei aber bloß wenige fruchtbare Tage im Laufe einer Regelphase gibt, kann die betreffende Person auf diese Weise in kurzer Zeit die Möglichkeit befruchtet zu werden versäumen. Abhilfe verspricht da ein Fruchtbarkeitstest, mit welchem jede weibliche Person kinderleicht den Eisprung bestimmen kann. Mit dem Einsatz der aktuellen wissenschaftlichen Errungenschaften muss die betreffende Person hierfür jetzt nicht mehr zum Facharzt der Gynäkologie und kann es dabei gleich zu Hause machen. Dieser so genannte Ovulationstest funktioniert fast wie ein herkömmlicher Schwangerschaftstest: bei einem Eisprung erhöht sich der Hormonhaushalt im Harn an und das wird mit Hilfe eines Teststreifenverfahrens belegt. Eine Farbveränderung an diesem Teststreifen zeigt demnach, dass die Ovulationsphase herannaht und die Frau in ihre zeugungsfähige Phase gelangt. Ein ausgezeichneter Zeitraum zum schwanger werden! Ist der Fruchtbarkeitstest beim ersten Durchgang jedoch negativ, wird dieser Test jeden Tag neu angewendet, bis die Schwankung im Hormonhaushalt der Frau nachweisbar ist. Würde sich aber unter Anwendung des Testverfahrens offenbaren, dass es während des ganzen Zyklus keine Ovulation und daher auch keine Fruchtbarkeitsphase existent war, dann kann auf den Rat des Frauenarztes gezählt werden. Deshalb ist es heutzutage für jede weibliche Person möglich, mittels einer sorgfältigen Feststellung ihrer vermehrungsfähigen Phase den Kinderwunsch binnen kurzem zu verwirklichen und auch selber das Problem angehen zu können. Denn wenn das Wissen vohanden ist, dass man sich noch nicht im fortpflanzungsfähigen Zeitraum befindet und daher auch nicht fruchtbar ist, kann eher handeln und sich Monate des „Probierens“ ersparen.