Was als Haarausfall beginnt muss nicht als Glatze enden

Wer hat nicht schon einmal erschreckt den Abfluss in der Badewanne betrachtet und sich Sorgen über den Verlust des eigenen Kopfhaares gemacht? Mit einem täglichen Haarwachstum von 0,33 Millimetern kann sich der gesunde Mensch einen Tagesverlust von bis zu 100 Haaren leisten, ohne dass die Fülle seines Kopfhaares darunter leidet. Problematischer ist es, wenn der Mensch unter einem androgenen Haarausfall oder unter dem Alopecia areaty, einer Art kreisrunder Haarausfall, leidet. Während das Krankheitsbild des androgenen Haarausfalles hormoneller Natur ist und sich mit einem erhöhten Ausstoß an Testosteron offenbart, stellt der kreisrunde Haarausfall eine Autoimmunerkrankung dar. Es wird davon ausgegangen, dass hierbei eine Abwehrreaktion des Körpers die Immunzellen veranlasst, sich anstelle der Abwehr von Pilzen, Viren und Bakterien der Zerstörung von Zellen der Haarwurzel zu widmen, was früher oder später zu einem Haarausfall an einem oder mehrerer Problemherde am Kopfhaar führt. Diese bilden sich in ovaler oder kreisrunder Form. Die Ernährung kann auf den Krankheitsverlauf ebenso einen entscheidenden Einfluss ausüben wie Faktoren wie zum Beispiel Stress und Umweltfaktoren. Bereits durch die Änderungen alltäglicher Gewohnheiten und einer regelmäßigen ausgewogenen Ernährung mit der gesunden Aufnahme von Vitaminen und Mineralien lassen sich entscheidende Schritte gegen Haarausfall in die Wege leiten. Frühzeitig erkannt lässt sich in vielen Fällen der Haarausfall stoppen, so dass der Krankheitsverlauf nicht notwendigerweise bei der Vollglatze enden muss.