Prävention und Vorsorge für Frauen

Prävention und Vorsorge für Frauen

Dass viele Krankheitssymptome bei Frauen anders ausfallen als bei Männern ist eigentlich schon länger bekannt. Doch leider wird bei den meisten Präventionsuntersuchungen nach wie vor zu wenig Rücksicht auf die Individualität von Frauen genommen und manche gesundheitliche Bedrohung dadurch übersehen.

Deshalb haben die Vorsorgeärzte der Diagnoseklinik München einen speziellen Frauen-Check entwickelt, bei dem auf die individuellen Belange der Patientinnen eingegangen wird. In einer neunzigminütigen Untersuchung wird zunächst eingehend über die in der Familie aufgetretenen Krankheiten gesprochen, um eine mögliche genetische Vorbelastung abzuklären. Anschließend wird die Patientin zu ihrer persönlichen Krankengeschichte befragt und wichtige Einflussfaktoren wie berufliche und familiäre Situation, Ernährung, Sport und Alkohol- und Nikotinkonsum geklärt; möglicherweise kann auch die Durchführung einer Körperfettanalyse hilfreich sein, wenn Probleme beim Gewichtsmanagement für die Patientin ein Thema sind. Durch verschiedene Laboranalysen bezüglich Blutbild, Hormonsituation und Organfunktionen kann der behandelnde Arzt weitere Informationen bezüglich sinnvoller Präventionsmaßnahmen erhalten.

Eine davon ist gegebenenfalls eine Brustkrebs-Diagnostik unter Zuhilfenahme einer Magnetresonanztomographie. Ihre höhere Genauigkeit im Vergleich zur herkömmlichen Mammographie wurde von der Universitätsklinik Bonn wissenschaftlich nachgewiesen und die Vorteile, die sie bietet, sind nicht von der Hand zu weisen: So fällt die Strahlenbelastung des Organismus weg; die präziseren Aufnahmen senken das Risiko, einen Tumor nicht sofort zu erkennen. Außerdem bleibt in Kombination mit einer Spektroskopie den Patientinnen möglicherweise die unangenehme Punktion erspart.

Eine weitere mögliche Präventionsmaßnahme ist die Darmspiegelung zum Ausschluss von Darmkrebs. Als dritthäufigste Todesursache bei Frauen ist ein Darmkrebs nicht zu unterschätzen und hat sehr gute Heilungschancen, wenn er bereits in Form von Polypen, aus denen er sich fast immer entwickelt, festgestellt werden kann. Die Vorsorgeärzte der Diagnoseklinik München sind in der Lage, sich ohne die lästige und nicht ganz risikofreie Einführung eines Darmrohres nicht nur von innen sondern auch von außerhalb ein gutes Bild der Situation zu machen.

Und nicht zuletzt bietet auch eine spezielle Genanalyse für Frauen eine ausgezeichnete Möglichkeit, Krankheiten rechtzeitig zu erkennen oder sogar Minderfunktionen von Organen schon dann festzustellen, wenn erste Krankheitsanzeichen noch gar nicht aufgetreten sind. Denn Krebszellen beispielsweise brauchen mitunter fünfzehn bis zwanzig Jahre, bis sie sich aus geschädigten Körperzellen entwickelt haben. Diese Zeit sollte jeder zur Prävention nutzen, damit die Gesundheit als höchstes Gut ein Leben lang bewahrt werden kann.