Matratzen – Kaltschaum oder TFK?

Die innere Struktur von Taschenfederkernmatratzen besteht aus einem Stahlfederkern. Dabei sind die einzelnen Federn in Reihen von Stofftaschen eingenäht und diese zu einer Fläche in Matratzengröße verklammert oder verklebt. Dieses Matratzensystem weist eine gute Punktelastizität auf, ist aber nur bedingt für verstellbare Lattenroste geeignet. Über dem Federkern sind verschiedene Materialien als Polsterung möglich. Häufig dient eine Filzplatte oder ein dünnes Vlies als Polsterträger. Dies soll die Polsterung davor bewahren, dass der obere Bezug von den Metallfedern durchgerieben wird. Die Polsterung besteht im Allgemeinen aus einem Schaumstoff und darauf liegt der Bezug. Der Bezugsstoff für diese Matratzen besteht zumeist aus Baumwolle oder einem Baumwoll – Viskose – Gemisch. Die Vorteile von Taschenfederkernmatratzen sind ein ausgesprochen gutes Bettklima, da die während der Benutzung eindringende Feuchtigkeit später unproblematisch an die Außenluft abgegeben wird. Von daher ist eine Schimmelbildung kaum ein Thema. Viele Taschenfederkernmatratzen bieten von Kopf bis Fuß verschiedene Zonen an , um den unterschiedlichen Gewichten der Körperteile und Einsinktiefen gerecht zu werden. Darüber hinaus haben hochwertige Taschenfederkernmatratzen eine gute Punktelastizität, sodass der Körper optimal einsinken kann und gleichzeitig gestützt wird.Taschen federkernmatratzen haben eine gute Belüftung und sind auch im Sommer sehr angenehm für Menschen, die zum Schwitzen neigen. Kaltschaummatratzen bestehen heute meist aus einem PUR Kaltschaum bzw. viscoelastischer Schaum. Die Qualität hängt von der Art der Herstellung, Stauchhärte und der eingearbeiteten Profile ab. Raumgewicht ist das Gewicht pro Raumeinheit, meistens als Kilogramm Rohmasse je ein Kubikmeter Schaumstoff vor dessen Weiterverarbeitung. Kaltschaummatratzen haben die Eigentschaft, an den durch den Körper belasteten Stellen nachzuweichen, also an diesen Stellen die Stauchhärte abzubauen. Deshalb wird dieses Schlafsystem häufig zu Herstellung von 7- Zonen- Matratzen eingesetzt, da ein Einsinken des Körpers an den stärker belasteten Stellen der Matratze (Schulter und Gesäß) zu einer orthopädisch gesünderen Körperhaltung beim Schlafen führt. Um einen geringstmöglichen Verschleiß und optimale Lebensdauer darzustellen, sollte die Kaltschaummatratze etwa alle ein bis zwei Monate gewendet werden. Eine gute Kaltschaummatratze hat mindestens drei Zonen und ist in verschiedenen Härtegraden erhältlich, so dass man für das eigene Körpergewicht die passende Matratze kaufen kann. In eine gute Kaltschaummatratze sinkt der Körper etwas ein, wird aber gleichzeitig gestützt. Die Matratze ist punktelastisch. Kaltschaummatratzen sind vergleichsweise preiswert und zeichnen sich durch eine hohe Anpassungsfähigkeit und Wärmeisolation aus. Kaltschaummatratzen eignen sich hervorragend für Menschen, die nachts sehr schnell frieren. Für Personen, die im Schlaf zu starkem Schwitzen neigen, ist die Kaltschaummatratze dagegen eher ungeeignet. Die starke Wärmeisolation speichert die Körperwärme und führt zu verstärktem Schwitzen. Kaltschaummatratzen sind sehr leicht und daher auch bestens als Gästematratze geeignet.
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