EU-Führerschein und MPU-Auflage umgehen

Das Fahren und Alkoholeinfluss oder nach Drogeneinnahme kann nicht nur dazu führen, dass der Führerschein weg ist, sondern dass auch noch eine MPU angeordnet wird. Dies ist ein medizinisch-psychologisches Gutachten, welches ermitteln soll, ob man eine Fahrerlaubnis erhalten kann oder sie aus bestimmten Gründen abgelehnt werden muss. Dies ist nicht nur unangenehm, da man allerlei Fragen zu seiner Person beantworten muss, sondern kostet auch an die 300-400 Euro.

Wer dies legal umgehen möchte, kann z.B. seinen Führerschein ohne MPU in Polen machen. Der EU-Führerschein aus Polen ist auch in Deutschland gültig, jedoch nur, wenn er bis zum 19.1.2009 ausgestellt wurde. Zwar steht in der 3. Europäischen Führerscheinrichtlinie, dass jede vor dem 19.1.2013 erteilte Fahrerlaubnis gültig ist, doch Artikel 11 schränkt dieses wieder ein. Zwar ein Widerspruch, doch man geht davon aus, dass das deutsche Verkehrsministerium unbedingt von der vorzeitigen Richtlinie Gebrauch machen wird. Man sollte also schnell handeln und sich baldigst darum bemühen.

Ein weiter Faktor, der zu bedenken ist, dass bei Führerscheinen die im Ausland, bzw. anderen EU-Staaten gemacht wird, die 185 Tage Regelung gilt. Dies bedeutet, dass man mindestens 185 Tage in dem jeweiligen Land seinen Wohnsitz hatte. In Polen beispielsweise wird der EU-Führerschein erst nach 185 Tagen oder 8 Wochen ausgegeben und hat damit seine volle Gültigkeit und kann auch in Deutschland ohne Einschränkungen genutzt werden. Immer vorausgesetzt, er wurde bis zum 19.1.2009 ausgestellt.