Beim Litauen-Urlaub sehenswert: Nida

Der kleine Ort Nida mit seinen 1.500 Einwohnern scheint ein touristischer Mittelpunkt der Kurischen Nehrung zu sein. Zufälligerweise liegt er auch fast auf der Mitte der Landzunge. Allerdings gehört nur der nördliche Teil, der von Klaipeda aus gut mit der Fähre zu erreichen ist, zu Litauen. Der südliche Teil gehört zu Russland.

Die Kurische Nehrung ist auf Grund ihrer besonderen geografischen Gestalt und Beschaffenheit ein interessantes Ferienziel.
Schon in den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts war Nida ein Geheimtipp für Urlauber. Mehrere Künstler fanden den Weg hierher, so zum Beispiel der bekannte Schriftsteller Thomas Mann. Er hatte auf dem Schwiegermutterberg ein Ferienhaus, in dem er einige Sommer verbrachte. Heute ist dieses Haus mit seinem typischen Dachgiebel ein Museum und Kulturzentrum.

Nida ist eine alte Fischersiedlung und hat tatsächlich auch noch sehr viele gut erhaltene alte Fischerhäuser. Natürlich kann man hier auch viel über das harte und entbehrungsreiche Leben der Fischer und ihrer Familien erfahren. Da ist ein Besuch im Museum, welches sich in einem alten Fischerhof befindet, zu empfehlen.

Auf einem Hügel in Nida steht das Wahrzeichen des Ortes – der alte Leuchtturm. Wenn man Glück hat, darf man den Turm sogar besteigen und hat einen herrlichen Blick auf die Umgebung. Für den Touristen am beeindruckendsten sind die großen Dünen. Sie sind eine der Erinnerungen an den Urlaub Litauen. Selbst Thomas Mann hat fasziniert festgestellt, man fühle sich, als sei man in der Sahara.

In Nida gibt es auch ein Bernsteinmuseum, wo man alles über das Gold der Ostsee erfahren kann.
Für den Urlauber ebenfalls interessant ist der Hafen. Hier hat man Gelegenheit, bei gutem Wetter kleine Segeltörns zu unternehmen oder die Yachten stunden- bzw. tageweise zu mieten.