Insel La Tortuga Venezuela

Insel la Tortuga in Venezuela

Die Insel La Tortuga (die Schildkroete) ist neben der Insel Margarita die groesste Insel Venezuelas. Sie ist so gut wie unbewohnt, nur eine Posada und ein para Fischer leben dort. Troztdem wird sie an Wochenenden von vielen Touristen in privat Jachten besucht. Die Insel wurde 1499 von Americo Vespucio entdeckt und La Tortuga genannt, weil dort viele Wasserschildkroeten ihre Eier in den Sand deponierten. Die Insel war Versteck von Piraten im 18 Jahrhundert, wie Henry Morgan, welcher von la
Tortuga aus seine Ueberfaelle auf die venezolanische Kueste plante. Die ersten auslaendischen Einwohner waren hollaendische Seeleute die dort die Salinen bearbeiteten und von Spaniern, die aus Cumaná kamen, 1631 ausgewiesen wurden.
Heute gibt es in la
Tortuga ein paar Fischerhaeuser, einen kleinen Flughafen und eine Notarztpraxis. Einige Leute aus der Hauptstadt haben Fischerhaeuser gekauft um dort ihr Wochenendhaeuser einzurichten. In den Orten Herradura und Punta del Este ist das Zelten erlaubt. Lohnenswert ist der Aufenthalt zwischen 3 und 6 Tagen wegen der langen und Schwierigen anreise.Es empfiehlt sich alles mitzunehmen da die Insel einsam ist. Die einzige Posada der Insel heist Rancho Yemayá. Die Posada hat 6 Zimmer mit Klimaanlage, und es wird die Unterkunft mit Vollpension angeboten. Es ist notwendig mindestens 15 Tage im voraus zu buchen wenn man dort das Wochenende verbringen moechte. Man kommt auch ohne Jacht nach La Tortuga von Higuerote aus, mit Booten. Die Fahrt dauert zwischen 5 und 8 Stunden. Die Firma die die Uerberfahrten organisiert heist Isla La Tortuga 69 RL. Zwischen September und April kommen die Vogelbeobachter auf Ihre Kosten. Viele Fischer kommen von der Insel Margarita um in La Tortuga zu fischen. Von Margarita aus ist die Fahrt nach la Tortuga kuerzer , ca. 3 Stunden, 120 Kilometer, es ist aber schwieriger die Fahrt zu organisieren. Ein wenig Spanisch zu koennen ist fuer eine individual Reisen in
Venezuela sehr hilfsreich da wenig Leute Englisch sprechen.
 

Sabine Loeffler