Fußballschuhe müssen geschnürt sein

Grundsätzlich weisen Fußballschuhe die übliche Schnürung mit den allseits bekannten Schnürsenkeln auf. Dabei ist es inzwischen nicht mehr unbedingt Gang und Gäbe, dass die  Senkel direkt auf der Fußoberseite verläuft. Derzeit sind auch diagonal verlaufende oder auch asymmetrisch verlaufende Schürungen in.

Die Schnürung von Fußballschuhen gewährleistet den optimalen Halt des Schuhs am Spielerfuß. Die Enden der Schnürsenkel lassen sich dann häufig auf praktische Weise mit Hilfe einer extra vorgesehenen Lasche zur Verhütung von Verletzungen verstecken. Und zwar so, dass sie sich garantiert nicht mehr lösen können.

So latscht man sich selbst nicht auf die Schnürsenkel und jemand anderes auch nicht.

Aber auch bei Zweikämpfen kann sich niemand in den Senkeln des Gegenüber verheddern, was durchaus gefährlich sein kann.

Riesen-Vorteil der Schnürung ist, dass jeder Spieler individuell fester oder lockerer schnüren kann und diese auch jederzeit nachschnüren kann.

Diesen Vorteil haben  Klettverschlüsse eben nicht. So praktisch sie auch sind, gerade bei Kindern.

Doch die Festigkeit einer Schnürung erhalten Klettverschlüsse nie. Besonders dann nicht, wenn die Fußballschuhe mit Stollen versehen sind, die die Schuhe nochmals beschweren.

Des weiteren ist es so, dass sich bei intensivem Spielbetrieb die Füße durch Schwitzen und Beanspruchung verändern. Das führt dazu, das man die Sportschuhe während eines Spieles durchaus mal fester oder lockerer schnüren muss.

Nicht zu letzt ist die Oberfläche eines geschnürten Fußballschuhs glatter, als die eines Klettverschlusses, was gerade bei der Ballannahme ultimativ wichtig ist.

Die ebenere Oberfläche ermöglicht eine viel kontrolliertere Ballannahme mit dem Schuh, als mit einem Schuh, der man zig Laschen versehen ist. Hier kann der Ball schon mal unkontrolliert vom Fuß oder eben vom Fußballschuh abspringen.