Kinder ins Go Cart

Kinder haben es schwer, allzu viele Vorzüge der Erwachsenenwelt bleiben ihnen verschlossen.

Wenn diese jungen Fahrer erleben wollen wie ihre Eltern und andere Erwachsene ein Fahrzeug zu steuern, dann ist die beste Wahl ein go cart. Der Leser mag nun erschrecken und darauf hinweisen, dass solch schnelle Fahrzeuge keineswegs geeignet sind, um Kindern zu erläutern wie die Autowelt der Erwachsenen funktioniert. Das Verletzungsrisiko ist zu groß, sowie die Kinder motorisch noch gar nicht in der Lage ein gocart zu steuern, geschweige denn Rennen damit zu fahren. Doch der Leser sei auf ein Missverständnis vertröstet, welches allzu viele Menschen befällt. Sie unterstellen bei der Verwendung des Begriffes go cart direkt ein motorisiertes Gefährt vor sich zu haben, kaum jemand denkt an die pedalgetriebenen – auch als Kettcar bezeichneten- Fahrzeuge. Der Markenname eines Herstellers hat sich in diesem Fall stellvertretend für die anderen Tretautos dieser Gattung durchgesetzt und kaum jemand benutzt noch den tatsächlichen Namen.

Nach Beseitigung dieses Missverständnisses, sollte dem Leser nun klar sein, dass ein gocart hervorragend einem Kind das Erlebnis vermitteln kann, tatsächlich ein Auto zu steuern. Die Bedienelemente des PKW verbinden sich dabei geschickt mit bereits bekannten Elementen von Dreirad oder Fahrrad und ermöglichen dem Kind damit die nahtlose Umstellung auf sein neues Gefährt. Lenkrad, Aufbau des Fahrzeugs und Sitz sind dem Auto entliehen, während das go cart bei Pedalen und Bremsen klare Anleihen beim Fahrrad nimmt. Nichtsdestotrotz kann das Kind authentisch erleben wie die Fahrt mit vier Rädern sich von anderen Fortbewegungsmitteln unterscheidet. Die niedrige Geschwindigkeit bei hohem Rundumschutz – immerhin waren frühere motorisierte Go Carts im Design nicht unähnlich – machen das Fahrzeug bei Eltern ebenso beliebt wie bei Kindern, die dabei natürlich andere Vorzüge zu schätzen wissen.