Vermessung in 3D

Werkstücke für Entwicklungen werden heutzutage mehrfach vermessen, bevor sie endgültig zusammengebaut werden. Und auch in zusammengebautem Zustand ist eine Vermessung nötig. In früheren Zeiten war dies extrem aufwendig. Zeit und Geld waren nötig, um eine solche Messung durchführen zu lassen. Der Begriff Koordinatenmessmaschine führte bei vielen Entwicklern zu Schweißperlen auf der Stirn, war der Einsatz doch immer ein großer Posten in der Kalkulation der Entwicklungskosten, ebenso die Zeit bei der Berechnung der benötigten Realisationszeit. Dazu kam, dass die Messung nicht berührungslos durchgeführt werden konnte. Dies konnte nicht nur zu Beschädigungen des Messgutes, sondern auch dazu führen, dass eine einhundert prozentige Messung gar nicht möglich war, weil das Messgut sehr berührungsempfindlich war.

Dank moderner Messmethoden hat sich das geändert. Heute sind Messungen selbst an kleinsten oder größten Teilen kein Problem mehr. Eingesetzt wird eine Messtechnik, die auf Fotografie statt Abtastung setzt. Dabei werden mehrere Aufnahmen des Messstückes gemacht, die dann, unter Zuhilfenahme eines Vergleichsmaßstabes und einer Software, die benötigten Maße errechnet. Präziser, als es ein 3D-Messtisch könnte. Unterstützt wird diese Messtechnik oftmals von einem lasergestützten Scansystem, dass die Präzision nochmals erhöht. Wie so etwas aussieht, kann man sich auf der Webseite des Messtechnik-Dienstleisters http://www.degnerpartner.com/ ansehen. Dieses Ingenieurbüro ist auf die Vermessung auch großer Objekte spezialisiert. Die Messtechnik selber stellt natürlich an die Vermesser ganz andere Anforderungen, als sie das in früheren Zeiten getan hat. Durch den Einsatz neuer Geräte sind andere, zusätzliche Fähigkeiten gefragt. Neben der technischen Kenntnis, die zur Beurteilung und folgerichtigen Abnahme der Maße notwendig ist, muss der Messtechniker auch die Geräte beherrschen, die weit weg sind von den mit einem Gelenkarm ausgestatteten Messtischen der 80´ er und 90´ er des vorigen Jahrhunderts. Solche Techniken und solche technisch hochqualifizierten Mitarbeiter kosten natürlich auch Geld. Die eingesparte Zeit und die neuen Möglichkeiten der neuen Messverfahren gleichen dies jedoch, zur Beruhigung der Auftraggeber, aus.