Glasfasertechnik

Fast jeder Mensch kennt Glasfaser, ob als schnelle Datenübertragung oder im Einsatz als sehr stabile Kunststoffteile. Glasfaser ist als Werkstoff bereits vor dem 2. Weltkrieg zum Einsatz gekommen. Das bekannte Sturmgewehr MP 40 wurde bereits mit einen GFK Schaft versehen. GFK steht für Glasfaser verstärkter Kunststoff. Dabei werden Glasfasern zu Matten versponnen um dann mit Kunststoff zu stabilen Gegenständen vergossen zu werden. Diese Gehäuse oder andere filigrane Gegenstände weisen eine sehr hohe Stabilität auf. Aus Glasfaser Matten können sehr leichte und stabile Kotflügel oder Motorhauben für Rennautos gefertigt werden. GFK dar allerdings nicht mit CFK verwechselt werden. Kohlefaser wird genauso mit Epoxydharzen in einer Form zu Bauteilen geformt. Allerdings mit einer noch höheren Festigkeit, aber auch viel teurer als GFK. Bei der Datenübertragung nutzt man eine Glasfaserleitung und schickt Daten als Lichtsignale durch die Leitung. Durch die hohe Lichtgeschwindigkeit erreicht man ein sehr leistungsfähiges Datenkabel. Einige Hochgeschwindigkeitsnetze basieren auf Glasfaserleitungen. In der Medizintechnik ist die Glasfaser nicht mehr wegzudenken, durch moderne Endoskope kann man ohne große Verletzung tief in den Körper schauen. Ein besonderer Einrichtungsgegenstand sind sicherlich die vielen schönen Glasfaserlampen die es in vielen Baumärkten und Möbelhäusern zu kaufen gibt. Dabei strahlt eine Birne die Glasfasern von unten an, das Licht tritt aber erst wieder am Ende der Glasfaser aus. Das verspricht einen besonderen optischen Effekt. Die Entwicklung der Glasfaser wird stetig vorangetrieben, ein Ende schein noch lange nicht in Sicht.