Die Herstellung von Prototypen

In der Technik stellt ein Prototyp ein für seinen jeweiligen Zweck erfüllendes, funktionsfähiges, oftmals aber auch ein simples Versuchsmodell eines Produktes in Planung dar. Beim Prototypenbau wird darauf Wert gelegt, dass dieses Modell dem Endprodukt technisch oder rein äußerlich entspricht. Oftmals dienen diese Produktionen als Vorbereitung auf eine kommende Serienproduktion oder sind generell als Einzelstück geplant, welches ein ganz bestimmtes Konzept darstellen soll. Mit dem Bau eines Prototyps soll zum Einen die Tauglichkeit, zum Anderen die Akzeptanz geprüft werden.

Die verschiedenen Prototypen

Es gibt verschiedene Prototypenbau-Arten, wie beispielsweise:

  • Designprototyp (ein Konzeptmodell)
  • geometrischer Prototyp (maß genaues Modell)
  • technischer Prototyp (ein mit dem Endprodukt äußerst identisches Modell)
  • Funktionsprototyp (Modell mit entscheidende funktionale Eigenschaften)

Diese verschiedenen Modelle werden nach ihrem Detaillierungsgrad unterschieden. Pauschal lässt sich sagen, dass ein Prototyp ein seriennahes Produkt ist, welches in Gestalt, Form und Bedienung sowie in der Herstellung dem jeweiligen Endprodukt weitgehend ähnelt. Der Bau verschiedenster Prototypen erweist sich in der Industrie als äußerst wichtig, um perfekte Eigenschaften beim jeweiligen Endprodukt erzielen zu können.

Das Verfahren beim Prototypenbau

Die Herstellung der einzelnen Prototypen erweist sich als deutlich teurer als die Herstellung der späteren Endprodukte oder Serien, da noch nicht alle rationelle Fertigungsmöglichkeiten einer Massenproduktion oder einer Markteinführung (mit den entsprechenden Prozessschritten) zur Verfügung steht. Deshalb gibt es mittlerweile unterschiedliche Verfahren für die Herstellung, welche den gesamten Produktionsentstehungsprozess als effizient erweisen, zum Beispiel das Rapid Prototyping als Fertigungsverfahren oder das digital Prototyping als computerbasierte Stimulation. Mit diesen Verfahren lassen sich die sonst so enormen Kosten in einem akzeptablen Rahmen halten.