Die Minikamera, die Videoüberwachung in Deutschland

Die Videoüberwachung ist in Deutschland in aller Munde. Datenschützer sehen sich in ihrer Privatsphäre gestört. Es liegen Fakten auf dem Tisch, die die Bürger sehr wohl nachvollziehen können. Sicherlich ein streitiges Thema, aber in Zeiten, in denen terroristische Anschläge zunehmen, müssen Präventionen durch eine Videoüberwachung erfolgen. Unlängst ist bekannt, dass in der Vergangenheit bereits mehrere Planer dem BND ins Netz gegangen sind. Ohne eine Videoüberwachung wären derart schnelle Erfolge nicht zu verzeichnen gewesen.

Selbst beim täglichen Einkauf werden die Deutschen einer Videoüberwachung unterzogen. Discounter, Banken und Warenhäuser sind die Spitzenreiter in Sachen Minikameras und einer Videoüberwachung. Diebstähle häufen sich und der deutschen Wirtschaft werden jährlich Schäden in Milliardenhöhe zugefügt. Was liegt da näher, den Wareneinsatz durch eine Durchführung einer Videoüberwachung mittels einer Minikamera oder einem Gefüge mehrerer Minikameras zu schützen?

In der Vergangenheit kamen aber unfaire Methoden zu Tage. Statt der Öffentlichkeit eine Videoüberwachung durch die Minikameras anzukündigen, fanden versteckte Überwachungen statt. Die Mitarbeiter und die Kunden von Discountern reagierten mit Erschrecken. Die Discounter gingen in die Offensive und versprachen, zukünftig weitestgehend auf den Einsatz einer Minikamera zu verzichten. Ende gut alles gut – weit gefehlt. Den Firmenlenkern in den Zentralen ist allzu ausreichend bekannt, dass ein Einsatz der Minikameras von besonderer Bedeutung ist. Die Videoüberwachung durch Minikameras ist nicht zu stoppen, die Risiken einer Entwendung wird als viel zu groß angesehen.