Raumklima durch Akustikdecken

Die Akustik spielt in vielen Bereichen des Lebens eine wichtige Rolle. Ganz besonders bedeutend ist sie natürlich dort, wo es vor allem auf hören und gehört werden ankommt, wie beispielsweise in der Musik, bei Konzerten oder auch in Übungsräumen.
Auch bei Vorträgen, Schulungen und beim Unterricht in den Schulen und Universitäten ist eine gute Akustik von großer Bedeutung.
Forscher, die sich mit der Akustik beschäftigen, um eine ideale Raumatmosphäre zu generieren, stützen sich dabei auf Erkenntnisse aus vielen Bereichen der Wissenschaft, wie etwa die Physik, die Materialkunde, aber auch auf die Phonologie, die Lehre von den Lauten der menschlichen Sprache.
Herrschen in einem Raum schlechte akustische Verhältnisse, so können diese relativ einfach durch verschiedene Maßnahmen geändert werden.
Eine Akustikdecke beispielsweise ist vielfach einsetzbar und kann bei schlechtem akustischen Raumklima schnell abhelfen.
Verschiedene Arten von Akustikdecken stehen zur Auswahl. Da wäre einmal die billigste Variante, die Mineralfaserdecke, die in Baumärkten, aber teilweise auch in Supermärkten erhältlich ist.
Da diese Möglichkeit eher unschön ist, sollte doch eher auf die professionellere Methode zurückgegriffen werden. Es sei denn es handelt sich um einen Probenraum im Keller, bei dem einzig die Akustik von Bedeutung ist und die Optik keine Rolle spielt.
Ansonsten kann auch eine Akustikdecke aus Gipskarton gewählt werden. Dabei wird zuerst eine Unterkonstruktion angefertigt, die aus Holz, aber auch aus Metallprofilen bestehen kann. Darauf folgt die Akustikplatte aus Gipskarton.
Ziel einer Akustikdecke ist es, die Schallwellen, die vorher an der Decke gebrochen wurden und als Widerhall in den Raum zurückgeworfen wurden, ungebrochen durch durchzulenken, so dass kein unerwünschter Hall in den Raum zurückgeworfen wird.
Neben der Akustikdecke besteht auch noch die Möglichkeit, die Schallwellen, durch die Materialien auf die sie auftreffen, zu beeinflussen. Dabei sollen, nach den Gesetzen der Physik, die Einrichtungsgegenstände so gewählt werden, dass sie die Schallwellen nicht reflektieren, sondern durchlassen.