Überwachungskameras – getarnt manchmal am effektivsten

Wohl jedem von uns dürfte es bekannt vorkommen: man betritt einen Supermarkt, greift sich den Einkaufswagen und wird sogleich mit zweierlei Hinweisschildern konfrontiert. Während auf dem einen der Willkommensgruß verzeichnet ist, warnt das andere jeden Besucher davor, dass der Markt videoüberwacht wird. Und ähnlich wie in den öffentlichen Verkehrsmitteln die Fahrgäste dem Rat befolgen sollen, dass Schwarzfahren teuer werden kann, vermitteln es die Einzelhändlern ihren Kunden, dass sich Ladendiebstahl nicht lohnt. Indes – die Überwachungskameras selber sind in den Läden heute meistens schwer auszumachen. Dies hat wohl auch seinen Grund, denn der potentielle Ladendieb soll lediglich über die Videoüberwachung als solche informiert werden, jedoch nicht über die Position der einzelnen Überwachungsanlagen. So manch gewiefter Dieb könnte es dann nämlich so geschickt anstellen, dass er von den Überwachungskameras nicht erfasst wird, wenn er den einen oder anderen Gegenstand unter seine Jacke stopft. So ähnlich könnte aber auch anderorts versucht werden, die Videoüberwachungsanlage auszustricksen und sei es, indem man diese eben mal außer Betrieb setzt, wenn entsprechende technische Kenntnisse vorhanden sind. Deshalb kommt es im Rahmen der Videoüberwachung gar nicht so selten vor, dass die jeweiligen Überwachungskameras irgendwo gut getarnt installiert werden, um jegliche Art von Manipulation zu verhindern. Und zum Glück für die Betreiber der Videoüberwachung sind im Handel verschiedene Ausführungen von Überwachungskameras erhältlich, so dass praktisch an jedem denkbaren Ort eine gute Tarnung möglich ist.